Sport

Kommt Felix Zwayer bei der WM noch mal zum Einsatz? Entscheidung gefallen!

Kommt Felix Zwayer bei der WM noch mal zum Einsatz? Entscheidung gefallen!
TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Für ihn ist die Zeit bei der WM vorbei. Nach zwei Einsätzen in der Gruppenphase ist das Turnier für den deutschen Top-Schiri Felix Zwayer (45) vorzeitig beendet. Der Berliner wird am Finalwochenende kein weiteres Spiel leiten und hat das Schiedsrichter-Quartier in Amerika bereits verlassen, wie der DFB auf Anfrage mitteilte.

Zwayer hat bei der Weltmeisterschaft den zweiten Auftritt von Gastgeber USA gegen Australien (2:0) sowie das Duell Demokratische Republik Kongo gegen Usbekistan (3:1) geleitet. Der Deutsche zeigte in beiden Partien eine starke Leistung – fiel aber bei seinem ersten Einsatz in Seattle auch mit einem Krampf in der Nachspielzeit auf. Dabei ging er zu Boden, sofort eilte ein Arzt auf den Rasen, um ihm zu helfen. Zwayer konnte das Spiel zu Ende bringen.

Bislang nicht abgereist ist Bastian Dankert (46), der sich als Videoschiedsrichter noch Hoffnungen auf einen Einsatz im WM-Finale am Sonntag machen darf.

Viraler Schiri pfeift Halbfinale

Für das Halbfinale Spanien gegen Frankreich an diesem Dienstag (21 Uhr/ZDF und Magenta TV und auf bild.de im Live-Ticker) in Arlington bei Dallas wurde Iván Barton aus El Salvador als Schiedsrichter ausgewählt. Iván Barton ist vielen Fußball-Fans bekannt, seit seine Durchsage und der Platzverweis wegen Hand-vor-den-Mund-Haltens im Netz millionenfach geteilt wurden. Der Satz „Decision is: Red Card!“ wurde sogar zum Techno-Hit! Ismail Elfath aus dem Gastgeberland USA wird das zweite Halbfinale England gegen Argentinien am Mittwoch in Atlanta leiten.

Laut übereinstimmenden Medienberichten sind noch 13 Referees im Quartier des Weltverbandes Fifa verblieben. Zieht Argentinien ins Finale ein, würden die Schiedsrichter aus Europa und Südamerika entfallen. Top-Kandidat wäre dann Alireza Faghani, der für Australien pfeift.

Kommt es zu einem Duell zweier Teams aus Europa, kämen auch der Slowene Slavko Vincic oder Szymon Marciniak aus Polen infrage.

Vielleicht verpasst