Politik

Kommentar von Miriam Hollstein: Das Mahnmal, das Deutschland braucht

Kommentar von Miriam Hollstein: Das Mahnmal, das Deutschland braucht
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Das zerschossene Auto von Generalstaatsanwalt Siegfried Buback; der gekidnappte Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer mit einem Schild um den Hals, der ermordete Flugkapitän Jürgen Schumann, dessen lebloser Körper aus der „Landshut“ geworfen wird: Wer wie ich in den 70er Jahren aufwuchs, hat diese schrecklichen Bilder nicht vergessen.

Die RAF nahm damals das ganze Land in den Würgegriff. Am Ende bezwang der Staat die Terroristen, erwies sich als wehrhafte Demokratie.

Doch die Wunden blieben. Die Angehörigen der Ermordeten müssen bis heute mit dem Verlust ihrer Väter, Brüder, Söhne und Ehemänner leben. Die sterben mussten, weil sie Vertreter des Staates waren – und deshalb auf der Zielliste der Terroristen.

Ein Mahnmal für die Opfer der RAF ist deshalb überfällig. Es ist das Mindeste, was wir für die Angehörigen tun können. Und für unsere Erinnerung.

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