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Kommentar: Gute Geschäfte – aber nicht um jeden Preis!

Kommentar: Gute Geschäfte – aber nicht um jeden Preis!
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Es ist völlig legitim, dass ein deutscher Unternehmenschef alles daran setzt, seinen Konzern krisensicher aufzustellen. Auch andere Autobauer hätten sicherlich wie Audi-Chef Gernot Döllner die Chance genutzt, ihre Interessen an der Seite des US-Präsidenten wirkungsvoll zu vertreten.

Doch es gibt Grenzen. Ein Auftritt im Wahlkampf von Donald Trump ist mehr als ein Business-Termin. Es ist auch ein politisches Signal der Unterstützung – für einen Mann, der enge Partner Deutschlands als „Shithole Countries“ diffamiert (zuletzt Norwegen, weil es ihm nicht den Friedensnobelpreis verlieh). Und der mit seinen Autozöllen die deutschen Hersteller mit in die Krise getrieben hat.

Döllners Aktion und die Ankündigung eines neuen Audi-Werks in den USA werfen Fragen auf, nicht nur bei den Audi-Mitarbeitern in Neckarsulm, die um ihre Jobs bangen.

Gute Geschäfte sind wichtig. Aber nicht um jeden Preis.

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