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Höchster Wert aller Zeiten: Sozialausgaben steigen schon wieder!

Höchster Wert aller Zeiten: Sozialausgaben steigen schon wieder!
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Berlin – Deutschland gibt mehr Geld für Soziales aus als je zuvor. Im Jahr 2025 stiegen die Kosten laut Statistischen Bundesamt um 41,7 Milliarden Euro oder 5,9 Prozent. Allein die Mehrausgaben sind damit etwa doppelt so groß wie der gesamte Bundesetat für Bildung und Forschung. Experten warnen: Verharrt die deutsche Wirtschaft in ihrer Krise, dann droht ein sozialpolitisches Pulverfass. Erst am Mittwoch hatten die Wirtschaftsweisen ihre Konjunkturprognose gesenkt – 2026 soll die deutsche Wirtschaft nur noch um mickrige 0,5 Prozent wachsen. Auf Wachstumskurs bleiben dagegen die Ausgaben für Sozialleistungen. Sie lagen 2025 mit 751,2 Milliarden Euro auf einem historischen Höchstwert. Einziger Trost: Der Anstieg fiel mit 5,9 Prozent etwas geringer aus als noch in den Vorjahren 2024 (7,4 Prozent) und 2023 (6,9 Prozent).

Stärkstes Wachstum beim Wohngeld

Im Detail verteilten sich die Kosten von 751,2 Milliarden 2025 wie folgt:

  • Deutsche Rentenversicherung: 417, 9 Milliarden Euro. Das entspricht 23,2 Milliarden Euro oder 5,9 Prozent mehr als 2025. Durch die absehbaren Renteneintritte der Babyboomer bleibt der Druck auf der gesetzlichen Rente hoch.
  • Öffentliche Pensionen: 95 Milliarden Euro. Deutschland ließ sich seine Beamten damit 5,1 Prozent (oder 4,6 Milliarden Euro) mehr kosten als 2025.
  • Sozialhilfe: Gesamtausgaben von 44,4 Milliarden für nicht erwerbsfähige Bürger entsprechen einem Anstieg von 7,8 Prozent oder 3,2 Milliarden Euro.
  • Pflegegeld: Deutschlands Bevölkerung wird immer älter. Dadurch stiegen 2025 auch die Ausgaben für Pflegebedürftige deutlich – auf 31,9 Milliarden Euro (+ 3,7 Prozent)
  • Bürgergeld: Als einziger Posten entwickelte sich das umstrittene Bürgergeld leicht rückläufig. An erwerbsfähige, aber nicht arbeitende Bürger flossen 29,4 Milliarden Euro. 400 Millionen Euro oder 1,5 Prozent weniger als 2024.
  • Arbeitslosengeld I: Unmittelbar nach einem Jobverlust haben Arbeitnehmer Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Kosten: 28,2 Milliarden Euro und damit 19,1 Prozent (+4,5 Milliarden Euro) mehr als 2024
  • Krankengeld: Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) betont immer wieder, die Deutschen seien zu oft krank. Kosten für Krankengeld 2025: 22,3 Milliarden Euro – plus 1,1 Milliarden bzw. fünf Prozent.
  • Zuschüsse für Berufsförderung: Seine Bürger weiterzubilden, ließ sich der Staat 7,2 Milliarden Euro kosten. Ein Anstieg von 19,4 Prozent bzw. 1,2 Milliarden Euro.
  • Wohngeld: Den steilsten Anstieg gab es bei der kleinsten Sozialausgabe. Wohngeld kostete die Steuerzahler 2025 fünf Milliarden Euro – plus 1,1 Milliarden Euro bzw. + 26,7 Prozent.

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