Liebe FuĂball-Fans,
die Saison ist fĂŒr die deutschen Klubs gelaufen. Die heiĂe WM-Phase geht direkt los. In Deutschland wurde vor der Nominierung nur ĂŒber die Kommunikation von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) diskutiert, aber kaum ĂŒber seine Kaderauswahl. In England sieht das ganz anders aus â dort spaltet Thomas Tuchel (52) die Nation. Und klar ist schon: Wenn er mit den Three Lions nicht ins Finale kommt, muss er aus Sicht vieler Fans gar nicht mehr nach England zurĂŒckfliegen â dann ist er seinen Job schon los, bevor das Team den Heimflug nach London antritt.
Tuchel hat auf Ausnahmespieler wie Cole Palmer (24/Chelsea/110 Mio. Marktwert), Phil Foden (25/ManCity/80 Mio.) und Trent Alexander-Arnold (27/Real Madrid/65 Mio.) verzichtet. Drei der zehn wertvollsten Spieler â GESTRICHEN. Das wĂ€re so, als wĂŒrde Nagelsmann neben dem formschwachen Musiala noch Wirtz und Kimmich aus dem Team streichen. Kurz: ein Wahnsinn â aber auch wahnsinnig spannend.
âWer glaubt, dass dieser Kader die WM gewinnen kann, sollte sich den Kopf untersuchen lassenâ, sagt âSunâ-FuĂballchef Charlie Wyett. âViele Experten glauben, dass wir das formschwĂ€chste Team seit Jahren haben. Harry Kane und Declan Rice sind die Ausnahme. Aber unterm Strich ist England nicht besser als Deutschland. Vor allem in der Abwehr nicht.â
Tuchel hat hinter den Topspielern fĂŒr die Startelf als KaderauffĂŒller lieber Teamplayer als Ego-Shooter mitgenommen. Liverpool-Legende Jamie Carragher (48) feiert ihn dafĂŒr.
Wenn es gut lĂ€uft, wird er King Thomas â wenn nicht, hat Nagelsmann einen Riesen-Konkurrenten im Turnier weniger. Das Ziel fĂŒr die DFB-Elf ist laut Rudi Völler (66) mindestens das Halbfinale. Wenn es nicht mindestens das Viertelfinale wird, wird auch ĂŒber Nagelsmann ganz schnell diskutiert. Die SchattenmĂ€nner sind auch schon klar: JĂŒrgen Klopp beim DFB und Pep Guardiola fĂŒr England.