Grävenwiesbach (Hessen) – Brenzlige Situation in Hessen: Ein Waldbrand, der am Mittag nahe des Ortsteils Hundstadt ausgebrochen ist, griff am späten Nachmittag auf das Gelände eines Versorgungslagers der Bundespolizei über. Die Feuerwehr muss auf Abstand bleiben, um die Gesundheit der freiwilligen Retter zu sichern.
Die Flammen sind inzwischen zwar unter Kontrolle, offene Feuer gibt es nicht mehr. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt: Das Areal ist munitionsbelastet. Deshalb bleiben die Einsatzkräfte auf Abstand und arbeiten mit besonderer Vorsicht.
Zwei Einsatzkräfte mussten während der Löscharbeiten medizinisch versorgt werden. Einer atmete Rauchgas ein, der andere erlitt Kreislaufbeschwerden. Insgesamt brannte es auf einer Fläche von rund 4800 Quadratmetern.
Fenster und Türen geschlossen halten
Die Rettungsleitstelle im Hochtaunuskreis (Hessen) warnte die Anwohner in der Gegend: Sie sollten sicherheitshalber Fenster und Türen geschlossen halten. Auch Klima- und Lüftungsanlagen sollten abgeschaltet werden.
In dem Depot im Ortsteil Hundstadt lagert die Bundespolizei Uniformen und andere Versorgungsgüter, wie eine Sprecherin mitteilte. Den Feuerwehrleuten gelang es, die Flammen von den Gebäuden fernzuhalten.
Landwirte halfen mit Löschwasser
Bei den Löscharbeiten bekamen die Einsatzkräfte Unterstützung: Drei Landwirte halfen mit Löschwasser aus. Zudem gibt es auf dem Gelände der Bundespolizei eine Zisterne, die genutzt werden konnte.