Politik

Mail von Martenstein: Sehr geehrter Ahmed Abed,

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Sie stammen aus Palästina, sind Anwalt und werden vielleicht schon bald Bürgermeister von Berlin-Neukölln, 330.000 Einwohner. Ihre Partei, die Linke, war dort triumphaler Wahlsieger. Viele werfen Ihnen Antisemitismus vor. Andere sagen: die Linke ist die Partei der kriminellen Clans.

In Wirklichkeit, so habe ich gelernt, wollen Linke wie Sie diese verdammte Kriminalität ein für alle Mal abschaffen. Der Zeitung „taz“ sagten Sie nämlich im Interview: „Wo mehr Polizisten eingesetzt werden, da werden auch mehr Straftaten registriert.“

Keine Polizei mehr, keine registrierten Straftaten mehr: irgendwie genial. Genau deshalb ist die Linke ja auch dafür, die Polizei in Berlin abzubauen. Auch Kriminalitätsexperten aus den Clans, die sich mit dem Problem echt gut auskennen, scheinen diese Idee für zielführend zu halten.

Mein Tipp: Falls Sie in Neukölln alle Krankenhäuser und Arztpraxen schließen, sieht die Krankenstatistik im Bezirk auch sofort besser aus. Beim Wohnungsmangel funktioniert das Rezept leider nicht, obwohl man es probiert hat. Es werden immer weniger Wohnungen gebaut. Trotzdem gibt es immer noch zu wenige. Das muss erforscht werden.

Aber wenn sich demnächst kein einziger Jude mehr nach Neukölln traut, dürften dort bald auch die antisemitischen Angriffe verschwinden, von denen man so oft hört.

Beste Grüße

Harald Martenstein

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