Tief „Cerry“ bestimmte bisher das Wetter in Deutschland. Doch jetzt zieht es weiter Richtung Schweden. Die Hitzewelle verabschiedet sich mit Blitz und Donner. Auch am Samstag kann es über Deutschland kräftig regnen und gewittern.
DWD-Meteorologe Simon Trippler zu BILD: „Ab mittags kann es vom Schwarzwald über die Schwäbische Alb bis zum Bayerischen Wald und südlich davon Gewitter geben.“
Temperaturen sinken
Die Gefahr von Unwettern sinkt, und die Temperaturen fallen. Die Hitzewelle hat ihre Kraft endgültig verloren. Die Tropennächte und die drückende Hitze in Deutschland machten vielen zu schaffen. Jetzt ist Erholung in Sicht. Viele Menschen können für ein paar Tage wieder besser schlafen.
Diplom-Meteorologe Dominik Jung zu BILD: „Am Samstag fließt von Norden her deutlich frischere Luft ein. Statt Hitze gibt es angenehme 22 bis 28 Grad bei einem Mix aus Sonne, Wolken und einzelnen Schauern, vor allem im Süden und Osten. An der Nordsee weht kräftiger Wind mit stürmischen Böen.“
Am Sonntag setzt sich die Abkühlung in Deutschland durch: 18 bis 24 Grad, im Südwesten örtlich noch bis 28 Grad. Dazu wechselhaft mit ein paar Schauern. Einzelne kräftige Gewitter kann es im Osten und Südosten sowie an den Alpen geben.
Ab Montag wird es morgens frisch
Und es wird weiterhin immer kühler. Klimatologe Dr. Karsten Brandt gegenüber BILD: „Es wird am Montagmorgen richtig frisch. Wer zeltet oder auf dem Campingplatz ist, sollte sich schon wärmer anziehen. So liegen die Temperaturen frühmorgens in der Eifel oder im Erzgebirge bei 5, in Düsseldorf bei rund 7 und bei Würzburg bei rund 10 Grad.“ Da ist der Griff zum Pullover ratsam. Tagsüber ist das Wetter aber wieder angenehm.