Dresden – Ein Mann in Sachsen soll einen Anschlag geplant und versucht haben, sich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) anzuschließen. Der Beschuldigte ist am Freitagmorgen in Dresden festgenommen worden, wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft erklärte.
Im Rahmen der Ermittlungen durchsuchte die Polizei zudem ein Wohnhaus im brandenburgischen Schwarzheide sowie drei weitere Objekte in Berlin. Es habe allerdings zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung bestanden, hieß es.
Staatsangehörigkeit ungeklärt
Dem Beschuldigten, dessen Alter bislang nicht bekannt ist, werden die versuchte Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland und das Vorbereiten einer terroristischen Straftat vorgeworfen. Seine Staatsangehörigkeit sei derzeit noch ungeklärt.
Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Er sei in seiner Wohnung in Dresden gefasst worden. Die Durchsuchungen in Schwarzheide und Berlin hätten sich laut einem Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen gegen Dritte gerichtet, die nicht selbst beschuldigt seien.
Die Ermittler seien dabei von der Brandenburger und der Berliner Polizei sowie von Spezialkräften unterstützt worden. Bei den Razzien seien Technik, Unterlagen sowie Hieb- und Stichwaffen sichergestellt worden.