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FC Bayern: Hamann teilt gegen Kimmich aus

FC Bayern: Hamann teilt gegen Kimmich aus
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Harte Worte gegen den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft. Sky-Experte Dietmar Hamann (53) traut Bayern-Star Joshua Kimmich (31) zukünftig keine tragende Rolle mehr in der DFB-Elf zu. Das sagte er im Fußball-Talk „Sky 90“.

Hamann: „Ich glaube, dass Kimmich da schwer unter Druck kommt und dass sich die Kapitänsfrage dann irgendwann von selber erledigt, weil andere spielen.“ Laut Hamann wird die Konkurrenz im Mittelfeld für Kimmich zum Problem. „Für mich steht außer Frage, wenn wir morgen WM-Finale spielen, dass Pavlovic und Nmecha in der Mitte anfangen.“

Beim 6:1 der Bayern am vergangenen Samstag spielte Kimmich als zentraler Mittelfeldspieler herausragend, BILD-Note 1. Aber in der Nationalmannschaft? In den ersten beiden Spielen unter Bundestrainer Jürgen Klopp zeigte Kimmich solide Leistungen. Und Klopp machte früh klar, dass er auf Kimmich im Mittelfeld setzt.

Das sieht Hamann anders. Kimmich sei früher von Hansi Flick, Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann hinten rechts aufgestellt worden. Hamann: „Drei Trainer mit herausragenden Fähigkeiten. Und jetzt will mir einer sagen, dass er Weltklasse ist in der Mitte?“ Als Moderator Patrick Wasserziehr darauf hinweist, dass auch Kompany auf Kimmich im Mittelfeld setzt, entgegnet Hamann: „Weil er keine anderen hat.“

Hamann hatte sogar mit Kimmichs Rücktritt nach der WM im vergangenen Sommer gerechnet. „Wir sind jetzt viermal früh ausgeschieden, wie viele Chancen will er denn noch haben?“, sagte Hamann mit Blick auf die WM 2018, 2022, 2026 und EM 2024.

Aussagen, die bei den Bayern nicht gut ankommen dürften. Sport-Vorstand Max Eberl (53) hatte Kimmich zuletzt vehement verteidigt: „Das finde ich absolut absurd. Das ist ein Leader, der vorneweg geht. Ja, er ist irgendwie das Gesicht, wenn man sagen will, einer Mannschaft, die jetzt in den letzten Jahren bei den Turnieren nicht so erfolgreich war. Aber Joshua Kimmich ist für mich ein herausragender deutscher Spieler und wir sollten froh sein, dass wir so einen Spieler in unseren Reihen haben!“

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