Puerto Plata (Dominikanische Republik) – Ein Deutscher durchlebte im Urlaubsparadies der Dominikanischen Republik die Hölle. Er wurde an Händen und Füßen gefesselt, dann verschleppt. An einer Tankstelle floh der Mann und rettete damit womöglich sein Leben.
Auf Bildern, die das Nachrichtenmagazin CDN zeigt, liegt ein Mann am Boden, seine Beine sind gefesselt, er ist wehrlos. Sie sollen den Deutschen zeigen, der an einer Tankstelle im Norden der Insel gerade seinen Entführern entkommen ist.
So geriet der Deutsche in die Gewalt der Entführer
Nach bisherigen Ermittlungen kannte der Deutsche eine der Täterinnen gut. Rund sechs Monate lang soll er mit der Frau eine Beziehung geführt haben. So soll sie gemeinsam mit einem mutmaßlichen Komplizen Zugang zu seiner Wohnung im dominikanischen Urlaubsparadies Puerto Plata bekommen haben.
Dort sollen die beiden den etwa 60-Jährigen überwältigt und gefesselt haben. Sie raubten Bargeld, Bankkarten und sein Handy. Anschließend versuchten sie laut Polizei, auf seine Bankkonten zuzugreifen und rund 40.000 Euro zu erbeuten.
Entführer wollten ihn verschleppen
Als das offenbar nicht gelang, soll das Duo den gefesselten Deutschen in ein Auto gebracht haben, um ihn zu verschleppen. Noch ist nicht klar, was sie mit ihm vorhatten. Doch an einer Tankstelle konnte der Deutsche fliehen oder sich zumindest bemerkbar machen. Mit noch gefesselten Beinen entkam er aus dem Auto.
Eine Verdächtige festgenommen
Später nahm die Polizei die Frau, Alejandra R. alias „Yolaska“, fest. Bei ihr stellten die Beamten 100 Euro, zehn US-Dollar und 5300 dominikanische Pesos sicher. Ihr mutmaßlicher Komplize, „Jefri“ genannt, ist weiterhin auf der Flucht.