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Eintracht Frankfurt siegt mit Emoji-Jubel gegen den HSV

Eintracht Frankfurt siegt mit Emoji-Jubel gegen den HSV
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Frankfurt – Revanche verpasst! Wie schon beim bitteren Pokal-Aus am Dienstag verliert der Hamburger SV auch in der Bundesliga mit 1:3 gegen Eintracht Frankfurt. Die Hessen schlagen die Rothosen dafür innerhalb von fünf Tagen gleich zweimal – und beenden nebenbei einen Liga-Fluch! Erstmals seit November 2025 gewinnt die Eintracht wieder zwei Bundesliga-Spiele in Folge.

Und das feiern die Frankfurt-Stars mit einem ganz besonderen Jubel. 69. Minute: Nach dem 3:1 durch Younes Ebnoutalib imitieren der Torschütze und seine Teamkollegen Can Uzun und Noel Aseko die drei Affen-Emojis: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen! Ein Jubel mit Botschaft?

Eigentor leitet Frankfurt-Sieg ein

Zuvor legt Frankfurt los wie die Feuerwehr. Zunächst scheitert Nationalspieler Ebnoutalib noch an einem stark parierenden Heuer Fernandes (7.). Doch drei Minuten später klingelt es: Uzun schickt Chaïbi, der legt vor dem Tor quer. Ebnoutalib kommt angerauscht, doch Warmed Omari will klären und befördert den Ball unglücklich über die eigene Linie (10. Minute).

Doch der HSV schlägt sofort zurück! Muheim flankt ins Zentrum. Nach einem kapitalen Patzer von Brassier kommt Grönbaek an den Ball und legt für Terem Moffi auf. Der Mittelstürmer schiebt im Fallen ein (14.) – 1:1! Schon im Pokal am Dienstag hatte Moffi gegen Frankfurt getroffen.

Onyedika feiert erstes Bundesliga-Tor

Nach der ereignisreichen Anfangsphase verliert vor allem die Eintracht etwas den Faden. Der Ausgleich scheint die Mannschaft von Adi Hütter (56) zu verunsichern. Frankfurt kann sich kaum noch gute Chancen erarbeiten. Doch offenbar findet der Trainer in der Kabine die richtigen Worte!

Nach einer Ecke setzt sich Brassier gegen Adeline durch. Seinen Kopfball kann Heuer Fernandes nur nach vorne abklatschen lassen – dort steht Raphael Onyedika goldrichtig und staubt aus kurzer Distanz zum 2:1 ab (47.)! Für den Neuzugang, der im Sommer aus Brügge kam, ist es der erste Treffer im Frankfurt-Trikot. Und: Onyedika wurde zum 300. unterschiedlichen Eintracht-Torschützen in der Bundesliga – das ist laufender Bundesliga-Rekord.

Frankfurt verpasst anschließend haarscharf die Vorentscheidung. Uzun spielt den Ball herrlich in die Schnittstelle zu Knauff. Dessen Querpass verwandelt Chaïbi. Aber: Der VAR kassiert den Treffer, weil Knauff bei Uzuns Zuspiel minimal im Abseits stand (62.).

Doch die Eintracht lässt nicht locker und macht schließlich durch den Treffer von Ebnoutalib doch den Deckel drauf (69.).

Noch ein besonderer Moment: In der Nachspielzeit (90.+3) kommt Frankfurts Jahrhundert-Talent Niko Ilicevic (16) wird damit zum geteilten jüngsten Spieler der Bundesliga-Geschichte zusammen mit dem Ex-Dortmunder Moukoko.

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