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Diese Woche fällt ins Wasser: Regen-Marathon spült die Hitze weg

Diese Woche fällt ins Wasser: Regen-Marathon spült die Hitze weg
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Am heutigen Montag beginnt zwar der meteorologische Sommer. Doch nur weil der Kalender umspringt, bedeutet das noch lange nicht hohe Temperaturen. Denn statt Freibad, Sonnencreme und Badewetter erwartet viele Menschen in Deutschland eine nasse Wetterwoche: Gewitter, Starkregen und teils sogar Hagel bestimmen den Wochenstart.

Bereits am Montag ziehen vor allem im Osten Schauer und einzelne Gewitter durch. Die Temperaturen erreichen dabei immerhin über 20 Grad. Regional kann sogar die 25-Grad-Marke überschritten werden. Im Norden und Westen bleibt es derweil zeitweise trocken und freundlich.

Wo sich der Starkregen ausbreitet

Doch die Wetterlage verschärft sich ab Dienstag. Von Westen her breiten sich schauerartige und teils gewittrige Regenfälle aus. Die Atmosphäre wird zunehmend feucht und labil. Klimatologe Dr. Karsten Brandt warnt gegenüber BILD vor der zweiten Wochenhälfte: „Ab Mittwoch, spätestens Donnerstag wird es auch regional kräftige Niederschläge mit Starkregen geben.“ Vor allem im Westen und Süden steigt die Gefahr für kräftige Regengüsse deutlich an. Im Osten bleibt es nach aktuellem Stand vielerorts trockener.

Experten warnen vor Unwettern

Schon am Sonntag hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) seine Warnungen deutlich verschärft. Für mehrere Regionen rund um Stuttgart, Nürnberg und Ulm galt zeitweise sogar die zweithöchste Warnstufe Rot. Der DWD sprach von einer „großen Gefahr“. Die Warnung umfasste Lebensgefahr durch Blitzschlag, herabfallende Äste sowie umherfliegende Gegenstände. Die Empfehlung der Wetterexperten war eindeutig: Schutz suchen und Aufenthalte im Freien vermeiden.

Warum das Wetter plötzlich kippt

Die Unwetter können heftigen Starkregen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde bringen. Dazu kommen heftige Windböen mit bis zu 85 km/h und Hagelkörner von bis zu drei Zentimetern Größe. Hinter dem Wetterumschwung steckt eine grundlegende Änderung der Großwetterlage. Diplom-Meteorologe Dominik Jung zu BILD: „Das Hochdruckgebiet der vergangenen Tage zieht nach Osteuropa ab, während vom Atlantik feuchtwarme Luft nach Deutschland strömt, die für die kommenden Tage typisch ist – der ideale Nährboden für Schauer und Gewitter.“

So kühl kann es in Deutschland werden

Nach den hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage folgt nun die Abkühlung. Zum Wochenstart liegen die Höchstwerte meist nur noch zwischen 18 und 24 Grad. Zur Wochenmitte werden vielerorts sogar lediglich 17 bis 23 Grad erwartet. Wo es länger und kräftiger regnet, können die Temperaturen sogar auf 15 Grad absinken.

Gewitter und Sonne wechseln sich ab

Zwischen den Regenschauern wird es zwar immer wieder freundliche Abschnitte mit etwas Sonne geben. Vor allem zur Wochenmitte können sich zeitweise auch längere sonnige Phasen zeigen. Schauer, Gewitter und kurze Auflockerungen wechseln sich immer wieder ab. Nach Einschätzung der Meteorologen ist das allerdings nichts Außergewöhnliches. Unbeständiges Wetter Anfang Juni sei in Deutschland völlig normal. Fest steht: Der Sommer beginnt – doch Regenschirm und Regenjacke bleiben vorerst wichtige Begleiter.

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