Hauptnachrichten

„Das war sein eigener Cousin!“: Mann bei Streit mit Messer getötet

„Das war sein eigener Cousin!“: Mann bei Streit mit Messer getötet
TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Bergkamen (Nordrhein-Westfalen) – Blutiger Messerangriff im Ruhrgebiet: Am Samstagabend stach ein Mann im Streit einen anderen nieder. Das Opfer verlor große Mengen Blut, starb kurz darauf. Laut einer Angehörigen waren Täter und Opfer miteinander verwandt.

Die Schreie der Frau hallten am Abend noch stundenlang durch das Wohnviertel in Bergkamen (NRW). Es waren Schreie voller Wut und Trauer über den Verlust ihres Verwandten. Zu BILD sagte sie über den Täter: „Das war sein eigener Cousin.“ Gestritten hätten sich die beiden angeblich wegen einer anderen Frau.

Weiterer Mann verletzt

Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. Es handle sich um ein Tötungsdelikt im Rahmen einer persönlichen Streitigkeit, sagte ein Sprecher der Polizei Dortmund. Ein weiterer Mann war zudem verletzt worden. Inwiefern er an dem Angriff beteiligt war, ist ebenfalls noch unklar.

Nach BILD-Informationen wurden die Rettungskräfte gegen 20.30 Uhr wegen einer Person mit starkem Blutverlust alarmiert. Sofort eilten zahlreiche Polizeistreifen und der Rettungsdienst zum Tatort. Auch ein Rettungshubschrauber startete.

Doch als die Rettungskräfte eintrafen, soll es bereits zu spät gewesen sein. Als die Frau am Tatort von einem Polizisten forderte, dass er sie zu ihrem Verwandten bringen soll, wurde ihr mitgeteilt, dass das nicht geht. „Sie haben ihn nicht gerettet?“, fragte die Frau. Der Beamte erwiderte: „Wir konnten ihn nicht retten.“

Am Tatort versammelten sich im Laufe des Abends zahlreiche Angehörige. Eine Hundertschaft der Polizei wurde angefordert, um die Situation abzusichern. Trauer und Wut waren der Familie, bei denen es sich nach eigenen Angaben um Kurden handelt, deutlich anzusehen. Ein Mann schlug seinen Kopf, vermutlich aus Wut und Verzweiflung, gegen einen geparkten Anhänger. Die Polizei sperrte den Einsatzort weiträumig, die Bereitschaftspolizei sicherte die Zugänge. Auch Notfallseelsorger waren vor Ort.

Vielleicht verpasst