Sport

Champions-League-Finale: Kai Havertz jagt das Super-Triple!

Champions-League-Finale: Kai Havertz jagt das Super-Triple!
TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Meister ist er schon. Heute geht’s im Champions-League-Finale in Budapest (18 Uhr, ZDF/DAZN und im BILD-Liveticker) um Europas Krone. Und anschließend in den USA, Kanada und Mexiko um den Weltmeister-Thron. Kai Havertz (26) jagt das Super-Triple!

Gleich drei Mega-Titel sind für den Arsenal-Star im Bestfall möglich. Am Ende einer Saison, die für Havertz dramatisch beginnt. Schwere Verletzung am ersten Premier-League-Spieltag bei Manchester United (1:0), Knie-OP, Rückschläge und fast ein halbes Jahr Pause. Zwischenzeitlich scheint sogar fraglich, ob Havertz bis zur WM wieder in Topform kommen kann. Doch Havertz kann.

Ab Ende Januar kommt er in 21 von 28 Pflichtspielen für Arsenal zum Einsatz und spielt noch eine entscheidende Rolle beim ersten Liga-Titel der Londoner seit 22 Jahren. Am vorletzten Spieltag erzielt er den Siegtreffer gegen Burnley (1:0) – am Ende das Tor zur Meisterschaft. Arsenals Torjäger-Legende Thierry Henry adelt Havertz anschließend in SPORT BILD: „Er hat die Gabe, wichtige Tore zu machen. Er macht ständig Druck, versteht das Spiel durch seinen hohen Fußball-IQ sehr gut.“

Wird Havertz wieder zum Henkelpott-Helden?

2021 gewann er mit Chelsea die Königsklasse. Siegtorschütze im Finale? Havertz. Vor dem Finale heute gegen PSG sagt Havertz: „Die Champions League zu gewinnen, ist ein tolles Gefühl. Aber es wäre noch schöner, wenn ich das mit Arsenal schaffen könnte. Das würde mir viel mehr bedeuten.“

Ein Havertz mit Double-Rückenwind würde auch die WM-Hoffnungen der deutschen Nationalmannschaft beflügeln. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hat enormes Vertrauen in ihn, plant mit ihm als Stürmer Nummer 1 und wohl auch weiterhin als ersten Elfmeterschützen. Als zweiter Vizekapitän hinter Kimmich und Rüdiger ist Havertz einer der mächtigsten Spieler im Kader. Heute wird die Mannschaft das Champions-League-Finale gemeinsam im Frankfurter Hotel „Kennedy 89“ schauen – und Havertz auf dem Weg zu seinem Super-Triple die Daumen drücken.

Vielleicht verpasst