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Champions-League-Drama: Arsenal-Trainer kritisiert deutschen Final-Schiri

Champions-League-Drama: Arsenal-Trainer kritisiert deutschen Final-Schiri
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Arsenal verliert den Final-Krimi in der Champions League gegen Paris St-Germain am Ende mit 4:5 nach Elfmeterschießen. Trainer Mikel Arteta hätte gerne schon in der Verlängerung einen Elfmeter gesehen – und kritisiert deshalb den deutschen Endspiel-Schiri Daniel Siebert.

102. Spielminute: Arsenals Noni Madueke scheint sich am Strafraumrand gegen Gegenspieler Nuno Mendes durchzusetzen, zieht dabei in den Sechzehner. In dem hart gefĂĽhrten Zweikampf, in dem beide mit den Armen arbeiten, schiebt sich Mendes schlieĂźlich in den Laufweg von Madueke, der so zu Fall kommt. Eine komplizierte Szene. Doch fĂĽr Arteta ist die Sache ziemlich eindeutig.

„Ich habe mir die Szene noch einmal angesehen, und das hätte ganz einfach Elfmeter sein können“, sagte Arteta: „Vor allem, wenn man bedenkt, welche Elfmeter dieses Jahr in diesem Wettbewerb schon gegeben wurden. In dieser Szene hat der Schiedsrichter eine Entscheidung getroffen, und bei Cristhian Mosquera hat er anders entschieden – und das ist ein entscheidender Punkt.“ Arsenals Abwehrspieler Mosquera hatte den Elfmeter zum PSG-Ausgleich in der 65. Spielminute verschuldet, als er Kvaratskhelia mit einem deutlichen Foul abräumte. Hier hatten die Londoner sogar noch Glück, dass der zuvor schon mit Gelb verwarnte Mosquera nicht vom Platz flog.

In Bezug auf die Szene um die Madueke und Mendes fügte Arteta auf seiner Pressekonferenz nach dem Spiel dennoch hinzu: „Ich habe mir in den letzten 72 Stunden alle Elfmeter in diesem Wettbewerb angesehen, um zu verstehen, was ein Elfmeter ist und was nicht, und das könnte ganz leicht ein Elfmeter sein.“

Arteta und Rice bekamen Gelb statt Elfmeter

Arteta und seine gesamte Mannschaft hatten in der Situation schon auf dem Spielfeld extrem lautstark einen Elfmeter gefordert. Doch statt eines Strafstoßpfiffs bekamen der Trainer und sein Mittelfeldstar Declan Rice die Gelbe Karte wegen Meckerns. Rice: „Auf den ersten Blick auf dem Spielfeld denke ich, dass er vor Nuno Mendes ist, und wenn ich an den Elfmeter zurückdenke, den wir gegen Bayer Leverkusen bekommen haben, ist das sehr, sehr ähnlich. Aber ich werde mich nicht weiter dazu äußern. Natürlich war ich in dem Moment total enttäuscht, weil ich dachte, der Schiedsrichter würde sich das noch einmal ansehen. Es war offensichtlich nicht eindeutig genug für einen Elfmeter. Ich dachte, es wäre einer, und unsere Bank und unsere Spieler dachten das auch.“

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