Caria kommt nicht aus einer typischen Pop-Schublade – und genau das macht den Reiz aus. Das Rostocker Projekt verbindet Einflüsse aus Lateinamerika, Osteuropa und deutscher Clubkultur zu einem Sound, der auffällt. Jetzt ist ihr Debütalbum „Mädchen wie ich“ erschienen – und bringt genau diese Mischung auf den Punkt: tanzbar, kantig, anders.
Hinter Caria steckt Sängerin Carina Castillo, die zwischen Panama, der Ukraine und Norddeutschland aufgewachsen ist – und diese Vielfalt hörbar macht. Gemeinsam mit Produzent Philipp Krätzer entsteht Musik, die sich nicht festlegen lässt. Urban, elektronisch, mit viel Energie – aber immer mit Haltung.
Auktion für den guten Zweck
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Carias Debütalbum „Mädchen wie ich“ ist kein leichter Pop für nebenbei, sondern ein Statement. Musikalisch bewegt sich Caria zwischen Deichkind, Nina Chuba und Peter Fox, mit Beats, die treiben, und Brüchen, die bewusst gesetzt sind.
Debüt mit klarer Haltung
Im Zentrum steht der Titelsong „Mädchen wie ich“ – persönlich, direkt, fast wie ein offenes Tagebuch. „Mädchen wie ich passen hier nicht rein“ bringt das Gefühl auf den Punkt, zwischen verschiedenen Welten zu stehen und nirgendwo ganz dazuzugehören.
Mit „Boss Avatar“ setzt Caria ein klares Zeichen gegen oberflächliche Klischees. „Beine bis zum Boden, krass lange Haare – kann ich mal anfassen?“ zeigt, wie schnell Künstlerinnen auf ihr Äußeres reduziert werden. Und dann ist da noch „Himmel“ – ruhiger, träumerischer, fast wie ein Gegenpol.
Live wächst das Projekt zur Band: mit Bass und Schlagzeug auf der Bühne. Denn Caria will mehr als nur Streams und Playlisten. Die Musik soll bleiben, nachklingen – und vor allem eines nicht sein: austauschbar.