Diese Worte gehen einem ganz nah. Der frühere Arsenal- und Augsburg-Torwart Alexander Manninger starb Mitte April an einem unbeschrankten Bahnübergang. Sein VW-Minivan wurde von einem Zug der Lokalbahn Salzburg (Österreich) erfasst. Jede Hilfe für den zweifachen Vater kam zu spät. Alexander Manninger wäre am 4. Juni 49 Jahre alt geworden.
An seinem Geburtstag richtet seine Frau Emily Manninger emotionale Zeilen an ihren verstorbenen Mann. Auf Instagram postet sie mehrere Fotos der Familie, schreibt dazu: „Normalerweise hätten wir dir ein Geschenk und eine Karte von mir sowie eine von den Jungs gegeben. Normalerweise wären wir an deinem Geburtstag in Italien gewesen, da du gerne mal dem Alltag entflohen bist.“
Und weiter: „Heute wache ich neben unseren Söhnen auf und verspüre eine tiefe Traurigkeit. Ich fühle mich schuldig, dass ich dir kein Geschenk gekauft habe, aber ich habe dir eine Karte geschrieben, und die Jungs auch. Alex, ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr wir dich vermissen.“
Am 16. April hatte sich Manninger von seiner Frau und den beiden kleinen Söhnen verabschiedet, um am Pabinger Weiher nördlich seiner Heimatstadt Salzburg angeln zu gehen. Kurz vor dem Ziel kam es zu dem Unfall. Retter versuchten, Manninger noch zu reanimieren – vergeblich.
„Wünschen dir einen schönen Geburtstag im Himmel“
In ihrem herzzerreißenden Beitrag hebt Emily Manninger hervor, was für ein toller Vater ihr Mann war. Sie schreibt: „Du warst immer für die Jungs da, hast sie gefüttert, gebadet, mir geholfen, sie ins Bett zu bringen, und vor allem hast du mit ihnen gespielt und uns immer auf Familienausflüge mitgenommen. Wir haben dich wirklich gebraucht und tun es immer noch. Wir haben uns heute Morgen Videos von dir angesehen, so viele. Die Jungs sagen „Papa“, „mein Papa“, „Papa Fußball“, „Papa Golf spielen“ – es ist wirklich schwer ohne dich.“
Sie führt fort: „Aber ich werde dafür sorgen, dass sie sich jeden Tag an dich erinnern, das verspreche ich dir. Wir alle wünschen dir einen schönen Geburtstag im Himmel, und ich weiß, dass du dort Golf spielen und dann angeln wirst. Ich liebe dich so, so, so sehr, für immer.“
Abschließend schreibt sie: „Es fühlt sich seltsam an, das in den sozialen Medien zu schreiben, das war überhaupt nicht dein oder unser Ding. Aber ich muss es tun. Wir vermissen dich jede Sekunde des Tages so, so, so sehr. Hab einen wunderschönen Tag im Himmel, mein bester Freund und der beste Papa der Welt. Bis wir uns wiedersehen, werde ich die beste Mama für unsere Jungs sein.“