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Alba gewinnt klar 85:71 – Arthur Abraham staunt in Max-Schmeling-Halle

Alba gewinnt klar 85:71 – Arthur Abraham staunt in Max-Schmeling-Halle
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Alba lässt es krachen! Die Berliner gewinnen auch das zweite Spiel in der Best-of-Five-Serie im Playoff-Halbfinale der Easycredit Basketball-Bundesliga gegen Pokalsieger BMA365 Bamberg Baskets – das 85:71 ist ein großer Schritt Richtung Endspiel.

Die Max-Schmeling-Halle bebt – und mittendrin sitzt ein Mann, der selbst Ring-Geschichte geschrieben hat. Mega-Stimmung in der Arena, benannt nach Box-Ikone Max Schmeling. Auf der Tribüne: Arthur Abraham. Der Ex-Weltmeister, der 2006 weltberühmt wurde, weil er seinen Titel trotz doppelten Kieferbruchs verteidigte. Am Montagabend feuert „King Arthur“ sein Lieblings-Team Alba an. Als die Berliner im zweiten Viertel mit 39:29 führen – bis dahin der höchste Vorsprung – klatscht Abraham begeistert, nickt staunend und anerkennend mit dem Kopf. Auch Bundestrainer Alex Mumbru mischt sich unter die Fans, sitzt in Reihe drei.

2:0 in BBL-Playoffs: Box-Legende staunt über Kracher-Sieg von Alba

Kuriose Szene in der Halbzeitpause beim Stand von 46:38 für Alba. Ex-Nationalspieler Heiko Schaffartzik kommentiert die Partie für Dyn und SPORTBILD.de und interviewt gerade den Berliner Malte Delow. Plötzlich setzt im Hintergrund ein Blasorchester ein. Und Schaffartzik? Fängt mitten in seiner zweiten Frage an zu tanzen.

Über Alba-Kapitän Martin Hermannsson kommt Schaffartzik ins Schwärmen – und ins Philosophieren: „Fun fact über Martin Hermannsson: Weil er Isländer ist, heißen seine Kinder nicht Hermannsson, sondern die heißen Martinsson. Weil sie die Söhne von Martin sind. Wenn sie Mädchen sind, dann heißen sie Martinsdottir, Martins Tochter. Das heißt theoretisch: Wenn Martin Hermannsson seinen Sohn Hermann Martinsson nennt, dann heißt der Sohn seines Sohnes, der Enkel – der heißt dann wieder Martin Hermannsson.“

Basketball-Legende und Experte Patrick Femerling, der neben ihm sitzt, ergänzt lachend: „Wenn er ihn Martin nennt.“ Schaffartzik lacht und sagt: „Wenn er ihn so nennt. Die könnten das über Generationen aufrechterhalten.“

Auch sportlich wird es deutlich. Beim 70:53 für Alba sagt Schaffartzik trocken: „Gute Nachricht für Bamberg: Wenn sie jetzt fünf Dreier in Folge treffen, dann sind sie nur noch zwei hinten …“

Am Ende gewinnen die Berliner verdient mit 14 Punkten Vorsprung – und stehen mit einem Fuß bereits im Endspiel. Albas Jack Kayil (17 Punkte): „Wir glauben an uns, dass wir durch Defense Spiele gewinnen.“

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