Hauptnachrichten

160-Kilo-Mann prügelt Baby tot

160-Kilo-Mann prügelt Baby tot
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Des Moines (Iowa) – War es Reue? Oder hat Dylan James Brown nur auf die Tränendrüse gedrückt, weil er auf ein milderes Urteil hoffte? Genützt hat es dem US-Amerikaner wenig. Ein Gericht verurteilte den 24-Jährigen zu einer langen Haftstrafe. Brown hatte seine erst zwei Monate alte Tochter mit maximaler Brutalität totgeprügelt.

Vor der Urteilsverkündung sagte der 160-Kilo-Mann laut Lokalmedien: „Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die meine Tat betroffen hat. Eine Tochter. Eine Enkelin. Eine Nichte. Ein Leben, das ausgelöscht wurde – und das bereue ich jeden Tag.“ Er hoffe, im Gefängnis auf Hilfe. „Und egal, welche Entscheidung heute fällt, ich werde die Zeit nutzen, um ein besserer Mensch zu werden.“

Zeit hat Brown jetzt viel. Denn obwohl er einen Deal mit der Staatsanwaltschaft eingegangen war und aufgrund eines Geständnisses an einer Mordanklage vorbeigeschrammt war. Und obwohl die Verteidigung aufgrund jenes Geständnisses um Milde bat, verhängte das Gericht insgesamt 58 Jahre Haft. Nach frühestens 35 Jahren kann der Killer einen Antrag auf Bewährung stellen.

Verletzungen wie von einem schweren Autounfall

Im Prozess wurden grausame Details der Tat bekannt. Am 7. August 2025 ging Brown auf sein Töchterchen Mia los. Eine Obduktion ergab, dass er mindestens 40-mal auf den kleinen Körper einschlug. Die Leiche des Säuglings wies etliche Knochenbrüche auf, darunter des Schädels und des Schambeins. Die Mutter des Kindes wollte das junge Leben retten. Doch der laut Anklage 1,88 Meter große und 160 Kilo schwere Hüne griff auch Keeley O’Keefe an und würgte die Frau, bis sie bewusstlos war.

Zunächst argumentierte die Verteidigung, der 24-Jährige sei nachts wach geworden und habe bemerkt, dass das Kind nicht mehr atme. Den Prügel-Exzess seien in Wahrheit Wiederbelebungsversuche gewesen. Ein Gutachter widersprach und verglich die erlittenen Verletzungen mit denen eines schweren Autounfalls. Dylan James Brown verfolgte alle Schilderungen komplett regungslos.

Vielleicht verpasst