Ein Kompromiss ist nur dann gerecht, brauchbar und dauerhaft, wenn beide Parteien damit gleich unzufrieden sind, sagte einmal der alte Fuchs Henry Kissinger so zutreffend, und ich möchte hinzufügen, dass Kompromisse besonders gut werden, wenn die Alternativen noch schlechter sind. Leider haben die Deutschen das Gehirn des Kompromisses im 21. Jahrhundert an Höllenpforten abgegeben, auf denen links „Das ist alternativlos“ und rechts „Wir schaffen das“ stehen.