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WM 2026: Probleme mit dem Rasen? DFB flog Gärtner ins WM-Quartier

WM 2026: Probleme mit dem Rasen? DFB flog Gärtner ins WM-Quartier
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Winston-Salem – Auf dem Rasen fliegen bereits die Fetzen. Die DFB-Elf hat die ersten beiden Trainingseinheiten im WM-Camp in Winston-Salem absolviert. Im Blickfeld: der Rasen auf dem Haupt-Trainingsplatz der „Wake Forest University“.

Der sieht etwas stumpf und trocken aus, wurde an einigen Stellen bereits geflickt. Das feuchtwarme Klima wirkt sich wie erwartet auf die Qualität aus. Nach der ersten Einheit am Montag war der Platz hinterher lädiert, es lagen Rasenfetzen herum.

Sebastian Breuing, hauptamtlicher DFB-Greenkeeper, lief den Naturrasenplatz nach dem Training mit einem kleinen Team ab, vorab wurde der Rasen besonders viel gewässert. Zur Pflege sollen auch schon Wärmelampen zum Einsatz gekommen sein.

BILD fragte Rudi Völler (66): Wird es ein Rasenproblem geben? „Ja, man braucht Wasser“, sagt der DFB-Sportdirektor und grinst. „Das ist das Problem bei den Temperaturen – zum Trinken und eben auch auf dem Platz. Und das wird ja gemacht. Die Leute hier geben sich unglaublich viel Mühe. Es ist toll zu sehen, wie geholfen wird. Und das gilt ja auch für die Spiele. Natürlich kann der Platz härter und trocken sein. Aber die Bedingungen sind recht gut. Wir haben nichts zu lamentieren.“

Seit dem 20. Mai ist der „Rasenpapst“ vor Ort

Dem DFB war die Thematik vorab durchaus bewusst, er hat die Verantwortung für die Qualität der Trainingsplätze. Schon seit dem 20. Mai war „Rasenpapst“ Breuing deshalb in Winston-Salem, pflegte das Grün.

Zuvor war er schon ein paar Mal zur Visite eingeflogen, um den Menschen vor Ort etwas unter die Arme zu greifen. Denn: Fußball ist in den USA nur eine Randsportart. Die Amerikaner sind (u.a. auch beim American Football) generell härteren Rasen gewohnt. Beim NFL-Spiel letztes Jahr in München beschwerten sich die Football-Stars über den weichen, rutschigen Rasen. Eine DFB-Maßnahme auf dem Platz in Winston-Salem: das Auslegen einer Wachstumsfolie.

Völler ist grundsätzlich zufrieden mit den Bedingungen in Winston-Salem, auch im Teamhotel „The Graylyn Estate“ ist für alles gesorgt: „Das Trainingslager wird niemals eine Ausrede sein. Wir sind gut untergebracht.“

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