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WM 2026: Julian Nagelsmann reagiert auf Kritiker – „Habe keine Beweispflicht“

WM 2026: Julian Nagelsmann reagiert auf Kritiker – „Habe keine Beweispflicht“
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Boston – Jetzt wird es ernst. Das DFB-Team steht vor dem ersten K.o.-Spiel der WM am Montag gegen Paraguay. Die Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador dämpfte die gute Stimmung nach den zwei Auftaktsiegen. Die Mannschaft und auch Julian Nagelsmann stehen unter Druck. Ein Ausscheiden im Sechzehntelfinale gegen den Underdog wäre blamabel. Für den Bundestrainer ein Tiefpunkt, nach dem Ausscheiden im Viertelfinale bei der Heim-EM.

BILD fragte Nagelsmann auf der Abschlusspressekonferenz vor dem Spiel: Haben Sie da das Gefühl, dass Sie sich als Bundestrainer in Deutschland gegenüber den Kritikern beweisen müssen?

Für Nagelsmann kein Thema: „Tatsächlich geht es mir nur um die Mannschaft und unseren Erfolg. Dass wir gemeinschaftlich das sehr gute Miteinander, was wir in der Gruppe haben, auch immer auf den Platz bringen und dann alles dafür tun, das Spiel zu gewinnen. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht irgendjemandem gegenüber habe, außer den Spielern, dass ich an der Seitenlinie auch emotional mitgehe, was ich von meinen Spielern verlange, und dass ich versuche, ihnen so gut es geht zu helfen während dem Spiel.“

Nagelsmann weiter: „Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in aller Hinsicht geht es darum, dass wir uns so präparieren, in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen.“

Das muss ihm am Montagabend gegen Paraguay gelingen – sonst wächst die Kritik ins Unermessliche.

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