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USA verlegen weitere Kampfjets nach Nahost

USA verlegen weitere Kampfjets nach Nahost
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Washington – Die USA verlegen inmitten des eskalierenden Iran-Kriegs Medienberichten zufolge mehr Kampfflugzeuge in den Nahen Osten. Das „Wall Street Journal“ berichtet, dass dies unter anderem Jets vom Typ F-16 vom US-Flugplatz Spangdahlem in der Eifel (Rheinland-Pfalz) betreffe. Zudem würden Kampfjets vom Typ F-35 von dem von den USA genutzten Stützpunkt RAF Lakenheath in Großbritannien verlegt. Auch Tankflugzeuge befinden sich demnach auf dem Weg in die Region.

Eskalation wegen der Straße von Hormus

Auch die „New York Times“ berichtet unter Berufung auf US-Beamte von den Verlegungen. Demnach war die Entscheidung dazu bereits getroffen worden, bevor am Freitag laut dem US-Militär zum ersten Mal seit Monaten wieder zwei US-Soldaten durch iranischen Beschuss getötet wurden.

Der Iran-Krieg eskaliert seit Anfang des Monats wegen des Streits um die für den weltweiten Energiehandel wichtige Straße von Hormus wieder. Die USA greifen seit Tagen wieder Ziele im Iran an – und Teheran führt Angriffe in der Region durch. Dass die USA nun den Berichten zufolge weitere Kampfflugzeuge in die Region verlegen, kann als Zeichen für eine Vorbereitung auf eine mögliche Ausweitung der US-Angriffe verstanden werden.

USA sollen sich auf größeren Krieg vorbereiten

Entsprechend zitierte auch die „Washington Post“ einen namentlich nicht genannten US-Beamten mit der Aussage, dass sich die USA auf einen umfassenderen Krieg vorbereiteten. Der Beamte hob demnach jedoch auch hervor, dass unter anderem schwindende Waffenvorräte der USA einer Ausweitung des militärischen Vorgehens Grenzen setzen würden. „Wir haben nicht genug, um die Einsätze sicher aufrechtzuerhalten, und ich glaube nicht, dass sich das Weiße Haus dessen bewusst ist“, zitierte ihn die Zeitung. (dpa/ias)

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