Elmshorn (Schleswig-Holstein) – Ein Kleinflugzeug stürzte am Sonntag westlich von Hamburg direkt neben dem kleinen Sportflugplatz Uetersen/Heist in ein Feld. Die Maschine zerschellte auf dem Acker – Polizei und Feuerwehr rückten sofort aus. Nach Medienberichten kam der Pilot bei dem Absturz ums Leben.
Wie die „shz“ berichtet, soll das Ultraleichtflugzeug im Bereich des Flugplatzes in Schleswig-Holstein zunächst ins Trudeln geraten und dann abgestürzt sein. Ob die Maschine gerade gestartet war oder sich im Landeanflug befand, ist noch unklar. Das Flugzeug sei in einer Höhe von 425 Fuß (ca. 130 m) geflogen und habe laut „Hamburger Abendblatt“ eine Geschwindigkeit von 28 Knoten gehabt, heißt es in dem Bericht.
Feuerwehr bestätigt Tod des Piloten
Laut Feuerwehr meldeten mehrere Anrufer den Flugzeugabsturz. Rund 70 freiwillige Einsatzkräfte von verschiedenen Feuerwehren suchten das Wrack. Auch ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert. Es wurde schließlich auf einem Feld am Rande eines Waldstücks gefunden. Wie ein Sprecher der Feuerwehr bestätigt, konnte der Pilot nur noch tot geborgen werden.
Ein Augenzeuge sagte der „shz“, er habe das Flugzeug über den Bäumen beobachtet, wie es in Schräglage geraten sei. Auch der Motor soll ausgesetzt haben. Dann sei die Maschine senkrecht zu Boden gestürzt.
Bei dem Flugzeug soll es sich um eine DynAero MCR-2/4 handeln. Laut dem „Abendblatt“ handelt es sich um ein Ultraleichtflugzeug, das mit einem Fallschirm ausgestattet ist. Dieser soll im Notfall das gesamte Flugzeug sicher in Richtung Boden bringen. Warum dieses System nicht auslöste, ist unklar. Vorsorglich wurde deshalb auch der Kampfmittelräumdienst alarmiert.
Ermittlungen zum Absturz laufen
Offiziell bestätigte die Polizei noch nicht, dass der Pilot bei dem Absturz ums Leben gekommen ist. Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen aus Braunschweig sind bereits auf dem Weg zur Absturzstelle. Sie sollen klären, warum die Maschine abstürzte. Die Einsatzkräfte sicherten den Unglücksort ab.