Diese beiden ehemaligen Handball-Nationalspieler werden nicht müde, immer wieder auf das so wichtige Thema Gesundheitsvorsorge hinzuweisen. Die Zwillinge Michael „Schorle“ und Uli „Bulle“ Roth (beide 64) erkrankten 2009 fast gleichzeitig an Prostatakrebs, schrieben danach das Buch „Unser Leben – Unsere Krankheit“.
Jetzt haben Vorsorge und Früherkennung dafür gesorgt, dass Uli Roth die nächste Krebserkrankung überstanden hat.
Ex-Handball-Star übersteht zweite Krebs-Erkrankung
Uli Roth, von 1997 bis 2017 Manager der Musikgruppe „Pur“, führt zusammen mit Oliver Komarek die Agentur „Nummer Zehn Sportmanagement“, die unter anderem Berlins ehemaligen Meister-Trainer Jaron Siewert zu ihren Klienten zählt. „Dank meiner regelmäßigen Vorsorge in der Urologie wurde der Tumor früh entdeckt“, sagt Roth zu BILD.
„Vorsorge bringt Früherkennung, Früherkennung bringt die Heilung. Es ist alles entfernt worden, die OP ist gut verlaufen. Jetzt geht das Leben gesund weiter.“ Auf seinem Instagram-Account veröffentlichte der Olympia-Zweite von 1984 (Los Angeles) ein emotionales Video.
Es war ein Tumor an der rechten Niere, Roth wurde vergangene Woche in der Mannheimer Manfred-Fuchs-Klinik, einem Zentrum für Diagnostik und operativer Behandlung von urologischen Krebserkrankungen, operiert.
Uli Roth ist bald wieder vollständig fit, mit seinem Partner Komarek kann er die berufliche Zukunft von Meister-Trainer Siewert mitgestalten. Da deutet sich immer mehr die Rückkehr in die Daikin Handball-Bundesliga an. Denn im internationalen Handball gibt es eine neue Auslösehandlung, die bis nach Deutschland ausstrahlt.
Der meist gut informierte dänische Sender TV2 hat berichtet, dass Stefan Madsen (49) beim dänischen Erstliga-Absteiger Hoj Elite einen Vertrag ab 2027 unterschrieben haben soll. Madsen steht noch bis 2027 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag, sein Stuhl bei den Franzosen soll trotz Gewinn der Meisterschaft wegen internationaler Erfolglosigkeit jedoch wackeln.
Hoj Elite versucht deshalb, Madsen bereits jetzt zu holen. Den dann freien Stuhl soll Roberto Parrondo (49) besetzen. Parrondo, Coach der MT Melsungen, soll sich mit Paris ab 2027 schon einig sein. Bei der Nachfolger-Suche hat Melsungen längst Siewert als Favoriten identifiziert, SPORT BILD berichtete exklusiv über das Stühlerücken.