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TSV 1860 München: Klub kündigt Kooperationsvertrag, Ismaik droht mit Klage!

TSV 1860 München: Klub kündigt Kooperationsvertrag, Ismaik droht mit Klage!
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Ein neuer Fanshop wird am Flughafen München eröffnet - aber nicht vom Weltverein FC Bayern München, sondern vom mittlerweile in die 4. Liga abgestürzte TSV 1860 München. Der bayerische Staatsminister Hubert Aiwanger (55) hat sein Kommen angekündigt. Jeder Cent der Fanartikel geht an 1860-Investor Hasan Ismaik (48), weil ihm die Merchandising-Firma zu 100 Prozent gehört. Dem haben die Löwen aber am Donnerstag nach 15 Jahren die Kooperation gekündigt (BILD berichtete).

Er ließ sie im Regen stehen, jetzt haben sie ihn in die Wüste geschickt.

Denn: Der jordanische Geschäftsmann, der in Abu Dhabi lebt, hatte am 21. Mai unerwartet ein Darlehen gekündigt, am 3. Juni die für die Drittliga-Zulassung benötigten 2,7 Millionen nicht gezahlt - Zwangsabstieg in die 4. Liga. Mal wieder. Schon 2017 musste der Meister von 1966 den Gang in die Amateurklasse gehen - damals fehlten nach dem sportlichen Abstieg aus der 2. Liga rund 9 Millionen.

Verklagt Ismaik die Löwen jetzt?

„Wenn der Verein der Ansicht ist, dass die Kündigung des Kooperationsvertrags der richtige Weg für seine Zukunft ist, dann ist das seine Entscheidung. Wir unsererseits werden diesen Schritt sorgfältig und unter rechtlichen Gesichtspunkten prüfen und dabei alle unsere vertraglichen Rechte wahren“, teilte er der SZ mit.

Denn: Faktisch allerdings ist Ismaik immer noch da, hält weiter seine Anteile (60 Prozent) an der ausgegliederten Fußball-Firma (KGaA), allerdings liegt das Spielrecht, das man für die Beantragung einer Spielzulassung (Lizenz) benötigt, durch den Zwangsabstieg wieder beim Mutterverein. Aktuell ist daher sein Investment (80 Millionen über die letzten 15 Jahre) fast nichts mehr wert, ein Verkauf der Anteile sinnlos - da das Herzstück - das Spielrecht - nicht mehr existiert. Mit einer einstweiligen Verfügung könnte er nun klagen, mit frischem Geld die KGaA solvent halten. Ein Rechtsstreit würde sich lange ziehen - und teuer werden. Bisher hat Ismaik aber immer fest an seinem Investment festgehalten und auf den sportlichen Erfolg gehofft - vergebens.

1860 sucht einen erfahrenen Mann an der Spitze

Die Löwen-Verantwortlichen sind ins volle Risiko gegangen und müssen jetzt liefern!

Umgehend wird eine neue Betriebsgesellschaft gegründet und diese muss nun ganz schnell zu Geld kommen. Dafür braucht es zeitnah einen erfahrenen Mann an der Spitze. Größte Hoffnung: Der zuletzt abgesprungene Hauptsponsor ‚Die Bayerische‘ könnte wieder einsteigen und auf die Brust der neuen Löwen gehen.

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