New York (USA) – Tödlicher TikTok-Trend an einer Schule im Bundesstaat New York? Dort erstickte ein Sechstklässler, als er vermutlich die sogenannte „One-Bite-Challenge“ (1-Biss-Wettbewerb) bestehen wollte. Er hatte offenbar versucht, einen ganzen Donut mit nur einem Bissen zu verschlingen.
One-Bite-Clips gehen aktuell bei TikTok viral. Menschen versuchen, Würste, Burritos oder Kuchen mit möglichst nur einem Bissen herunterzuwürgen. Die Polizei prüft, ob auch ein Sechstklässler der „Sonia Sotomayor Community School“ in Yonkers (US-Bundesstaat New York) den Trend ausprobieren wollte. Schulbeamte vermuten, dass sich der Junge bei einer Schulspendenaktion einen Donut kaufte, berichtet ABC7.
Er soll versucht haben, das Gebäck im vierten Stock des Schulgebäudes zu verschlingen. Plötzlich bekam er keine Luft mehr. Ein Mitarbeiter habe den Jungen entdeckt und versucht, sofort Erste Hilfe zu leisten. Schulrat Aníbal Soler Jr. sagte auf einer Pressekonferenz: „Innerhalb weniger Sekunden kamen weitere Erwachsene hinzu, um den jungen Mann zu unterstützen oder lebensrettende Sofortmaßnahmen einzuleiten.“
Polizei ermittelt zu mutmaßlicher TikTok-Challenge
Der Notarzt brachte den 12-Jährigen schließlich in die Klinik. Zu spät! Der Junge wurde kurz nach der Ankunft im Krankenhaus für tot erklärt. Yonkers Polizeichef Christopher Sapienza versprach, dem Verdacht mit dem TikTok-Trend auf den Grund zu gehen: „Alles, was mit einer TikTok-Challenge zu tun hat, alles, was mit Zeugenaussagen zu tun hat, die Ereignisse, die zu diesem Vorfall geführt haben – wir werden alles untersuchen.“
Elternsprecher Raphael Otano forderte, die Aufzeichnungen der Kameras in der Schule auszuwerten: „Sie haben viele Kameras. Ich möchte Schritt für Schritt sehen, was mit dem Jungen passiert ist. Wann er den Donut nahm, wann er wegging, wann er hineinbiss und dann ohnmächtig wurde. Wir müssen das wissen.“