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Thomas Tuchel wütet wegen einer Szene im WM-Halbfinale gegen Argentinien

Thomas Tuchel wütet wegen einer Szene im WM-Halbfinale gegen Argentinien
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Diese Entscheidung kann er überhaupt nicht nachvollziehen! Im wegen des Falklandkrieges historisch emotional aufgeladenen WM-Halbfinale zwischen Argentinien und England (21 Uhr, ARD/Magenta TV und auf bild.de im Live-Ticker) geht es intensiv zur Sache. Es gibt viele Fouls und kleine Nickeligkeiten.

Tuchel rastet aus

Eine Szene bringt England-Trainer Thomas Tuchel (52) so richtig auf die Palme! In der 29. Minute trifft Argentiniens Alexis Mac Allister England-Star Reece James deutlich am Bein. Doch US-Schiri Ismail Elfath entscheidet zur Überraschung von Tuchel und James nicht auf Freistoß für England. Stattdessen zeigt er wenige Sekunden später Einwurf für England an – nur um sich dann doch noch umzuentscheiden. Argentinien setzt das Spiel mit einem Einwurf fort.

Tuchel flippt nach der doppelten Entscheidung gegen England aus, reagiert komplett entgeistert, gestikuliert wild mit den Händen und brüllt den vierten Offiziellen, Maurizio Mariani, an. Auch Magenta-Kommentator Wolff-Christoph Fuss stellt fest: „Tuchel ist böse, er ist richtig böse.“

Generell gehen beide Teams sehr hart zur Sache. Spannend: Tuchel zählt die Anzahl der Fouls mit, zeigt dem vierten Offiziellen immer wieder einen Finger mehr. Hummels dazu bei Magenta: „Irgendwann sind ihm die Hände ausgegangen – bei der Anzahl der Fouls, die die Argentinier begangen haben ...“

Hummels verrät zudem Einblicke aus der Kabine von früher – Tuchel war in der Saison 2015/2016 sein Trainer bei Borussia Dortmund: „Es ging ab Sekunde 1 richtig zur Sache. Vor allem die Argentinier. Sie haben direkt versucht, zu zeigen, wie sie unterwegs sind. Die Engländer sind aber bestens darauf vorbereitet. Ich kenne Thomas Tuchel – wenn wir Spiele gegen ähnliche Mannschaften hatten, hat er uns vorher ganz klar darauf aufmerksam gemacht. Er hat gesagt: kühlen Kopf bewahren. Sie wollen diese Emotionalität. England hält in den Zweikämpfen dagegen, aber lässt sich gar nicht provozieren von der Herangehensweise der Argentinier.“

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