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Streit in Italien eskaliert: Unternehmer (67) stirbt nach Ohrfeige

Streit in Italien eskaliert: Unternehmer (67) stirbt nach Ohrfeige
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Bozen (Italien) – Der Konflikt zwischen Manfred R. (67) und Markus D. (55) schwelte offenbar schon lange, immer wieder gerieten sie aneinander. Schließlich brannten einem der Kontrahenten die Sicherungen durch und er schlug zu – mit fatalen Folgen! Nach einer Ohrfeige war Unternehmer Manfred R. ins Koma gefallen. Jetzt starb er im Krankenhaus.

Der tragische Vorfall ereignete sich am frühen Abend des 28. Mai vor einem Café an der Q8-Tankstelle in dem Dörfchen Kardaun (nahe Bozen). Dort waren gegen 18.30 Uhr die zwei Männer aufeinandergetroffen. Es kam „zu einem verbalen Streit, der auf schon lange schwelende, ungelöste Konflikte zurückzuführen war“, hieß es von der italienischen Tageszeitung „Il Messaggero“.

Opfer knallte auf Asphaltboden

Als Markus D. die Argumente ausgingen, soll er laut übereinstimmenden Zeugenaussagen die Beherrschung verloren haben. Er schlug seinen Kontrahenten mit der flachen Hand nahe des Ohrs gegen den Kopf. Der Unternehmer R. verlor daraufhin das Gleichgewicht, stürzte nach hinten und schlug mit dem Kopf auf den harten Asphaltboden auf.

Während Zeugen die Rettungskräfte riefen, flüchtete D. auf seinem Fahrrad. Die Polizei spürte den Schläger jedoch wenig später an seinem Wohnort auf und nahm ihn fest. Er muss sich nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. D. ist Berichten zufolge in der Gemeinde und bei der Polizei kein Unbekannter. Vor den Voruntersuchungsrichtern verweigerte er bislang eine Aussage. 

Unternehmer hinterlässt Frau und Sohn

R. wurde in ein Krankenhaus in Bozen eingeliefert. Auf der Intensivstation kämpften die Ärzte 13 Tage um sein Leben. Jetzt erlag der 67-Jährige seinen Verletzungen. Er hinterlässt nach Angaben der italienischen Nachrichtenseiten „stol.it“ seine Lebensgefährtin und einen 24-jährigen Sohn, mit dem er gemeinsam einen Getränkeservice betrieb.

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