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Sonntagstrend: Grüne hängen SPD ab, Union weiter im Umfragetief

Sonntagstrend: Grüne hängen SPD ab, Union weiter im Umfragetief
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Berlin – Neuer Umfrage-Dämpfer für die Bundesregierung: In der Woche des Spahn-Aus gibt es weiter keinen Aufwind für Schwarz-Rot. Das zeigt der aktuelle Sonntagstrend von INSA. Die SPD verliert einen Prozentpunkt, landet bei nur noch 12 Prozent. Die Union stagniert bei 21 Prozent. Zusammen kommt die Regierung auf 33 Prozent – bei der Bundestagswahl 2025 waren es noch 45 Prozent. Bitter für die SPD: Die Grünen bauen den Vorsprung weiter aus. Sie liegen jetzt zwei Punkte vor den Sozialdemokraten (14 Prozent, +1) und sind die drittstärkste Kraft. Die AfD verliert einen Punkt, bleibt aber weiter mit 28 Prozent stärkste Partei in der Umfrage.

Auch Kanzler Friedrich Merz (70, CDU) kommt nicht aus dem Stimmungstief. 75 Prozent (+1) sind laut INSA mit seiner Arbeit unzufrieden. 18 Prozent der Befragten sind zufrieden. Doch: Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung steigt nicht weiter. 19 Prozent (+2) sind mit der Arbeit von Schwarz-Rot zufrieden, 74 Prozent sind es nicht.

Nach dem Rücktritt von Jens Spahn (46, CDU) als Unionsfraktionschef hat Kanzler Merz mehrere Regierungsmitglieder ausgetauscht. Kanzleramtschef Thorsten Frei (52, CDU) folgt auf Spahn. Gesundheitsministerin Nina Warken (47, CDU) ersetzt Frei. Sie wiederum wird von Generalsekretär Carsten Linnemann (48, CDU) abgelöst.

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