Politik

Skandale nach Berlin-Wahl: Darum lieben arabische Clans die Linken

Skandale nach Berlin-Wahl: Darum lieben arabische Clans die Linken
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Berlin – Sind die Verbindungen arabischer Clans mit der Berliner Linkspartei viel tiefer als gedacht? Clan-Chef Issa Remmo besuchte am Sonntag eine Linken-Wahlparty, sein Sohn veröffentlichte kompromittierende Chat-Verläufe mit einem prominenten Linken-Bundestagsabgeordneten.

Islamismus-Experte Ahmad Mansour sagte nun im RONZHEIMER-Podcast von BILD-Vize Paul Ronzheimer: Die Clans seien ideologisch eng mit der Linkspartei verbunden und wollten unbedingt, dass die Partei nach dem Wahlsieg nun die deutsche Hauptstadt regiert. Das Ziel: Die Polizei schwächen, ihre Geschäfte stärken und noch mächtiger werden!

Die Clans wollen die Ideologie der Linken ausnutzen, in der jedes Vorgehen gegen migrantische Kriminalität als Rassismus gesehen wird: „Das wird von den Clans genutzt, um zu zeigen, dass die Repressionen gegen Clans nicht etwas Legitimes sind, sondern Teil von rassistischen Machenschaften der Polizei und Politik gegen migrantische Milieus.“

Mansour berichtet: „Ich habe heute und gestern viele Gespräche mit der Polizei gehabt und viele von ihnen sagen: Die Leute in der Polizei werden Angst haben, ihre Arbeit zu machen, weil sie sehr schnell als rassistisch diffamiert werden. Dann werden ihre Maßnahmen infrage gestellt, es wird auf politischer Ebene ausgeschlachtet …“

Hass auf jüdischen Staat

Eine zweite Verbindung der Clans zur Linkspartei sei der Hass auf den jüdischen Staat. Mansour bei RONZHEIMER: „Die Mehrheit der Clans stammt aus dem Nahen Osten. Viele Clan-Chefs, aber auch ihre Mitglieder, haben eine sehr klare Haltung gegen Israel.“ Sie seien auch auf den zahlreichen Hass-Demos gegen Israel oft auf der Straße gewesen, ebenso wie Anhänger und Politiker der Linken.

So erklärt sich Experte Mansour den Besuch von Clan-Chef Issa Remmo auf der Wahlparty der Linken: „Erst mal sieht er bei den Linken wahrscheinlich mutmaßlich eine Partei, die ihm hilft, seine Geschäfte weitermachen zu können oder ihn zu schützen.“ Zweitens wolle er „seiner Ideologie, seiner politischen Haltung vor allem in Bezug auf den Nahen Osten dadurch eine Stimme geben“.

Chat mit Clan-Sohn: „Das zeigt, wie tief strukturell das Problem ist“

Über den Linken-Abgeordneten Ferat Kocak, der auf Instagram innige Chats mit Firas Remmo, dem Sohn des Clan-Chefs führte, sagte Mansour: „Das zeigt, wie tief strukturell das Problem ist. Und das macht mir Angst, dass Bundestagsabgeordnete nicht mal eine Distanz zu kriminellen Clans pflegen, sondern – im Gegenteil – zusammenarbeiten, sich als Bruder, als Freund bezeichnen.“ Es sei „hochproblematisch“, dass Kocak im Bundestag eine verharmlosende Rede über Clans gehalten und ein Video davon dem Sohn des Clan-Chefs geschickt habe.

Zur Frage, warum der Remmo-Sohn diesen Chat öffentlich gemacht hat, mutmaßt Mansour, dass dies mit der vorangegangenen Distanzierung Kocaks von Vater Issa Remmo zu tun gehabt habe. Der Experte bei RONZHEIMER: „Ich glaube, der Sohn wollte einfach zeigen: Eure Distanzierung ist mir egal. Ich zeige euch jetzt, wie viel ich für euch getan habe, und ich erwarte von euch, respektvoll mit mir umzugehen.“ Für Kocak sei dies ein „Super-GAU“, so Mansour.

Doch die Clans seien siegessicher: Sie fühlten sich in Berlin dank der Linkspartei nun „nah an der Macht und das werden sie auch auf allen politischen Ebenen nutzen“. Ziel sei ein „Schutzschild“ durch die Politik, in dem Maßnahmen gegen Clans „als rassistische Angriffe auf migrantische Milieus“ gewertet würden.

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