Vilters-Wangs/Wittenberg – Traurige Gewissheit: Die seit Tagen in der Schweiz vermisste Hanna S. (21) aus Wittenberg (Sachsen-Anhalt) ist tot. Seit dem 16. September hatte es zu der jungen Deutschen keinen Kontakt mehr gegeben.
Die Leiche der 21-Jährigen wurde am Montagnachmittag in der Bergregion Vilters-Wangs im Kanton St. Gallen gefunden, teilte die Polizei in Dessau-Roßlau mit. „Derzeit wird von einem Unglücksfall ausgegangen“, hieß es. Offenbar war die Bergwanderin im alpinen Gelände abgestürzt.
Am 15. September war die Wittenbergerin von Österreich in die Gemeinde Vilters-Wangs im Kanton St. Gallen (Schweiz) gereist. Sie war mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Laut Polizei bestieg sie einen Tag später den 1841 Meter hohen Garmil im Pizol-Gebiet in den Glarner Alpen. Um die Mittagszeit erreichte sie laut Polizei den Gipfel. Seitdem fehlte jede Spur von der Bergsteigerin. Nach ersten Ermittlungen soll die Wanderin noch einmal am Freitagvormittag (18. September) im Bereich der Vilterser Alp im Ort Untersäss gesehen worden sein. Laut Polizei machte sie eine Urlaubsreise.