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Rheinland-Pfalz: Schusswunde! Jäger lag nach Jagd tot auf Hochsitz

Rheinland-Pfalz: Schusswunde! Jäger lag nach Jagd tot auf Hochsitz
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Trippstadt (Rheinland-Pfalz) – Das Forstamt hatte zur Drückjagd im Pfälzer Wald aufgerufen. 183 Jäger und Helfer folgten dem Aufruf, doch nicht alle kamen wieder zurück. Ein Mann (48) starb unter bisher mysteriösen Umständen am Rande der Jagd.

Am Dienstag gegen 11 Uhr entdeckten andere Jagdteilnehmer das Opfer nahe dem Ortsteil Johanniskreuz (Rheinland-Pfalz) auf einem Hochsitz. Die Ersthelfer versuchten noch, den Jäger zu retten. Doch der Mann war bereits tot, als der Rettungsdienst eintraf.

Schusswunde am Hinterkopf

Die Polizei bestätigt, dass eine Schussverletzung festgestellt wurde. Das „Jäger Magazin“ berichtet unter Berufung auf Teilnehmer der Jagd, dass die Schusswunde am Hinterkopf gefunden worden sein soll. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Die Ermittler prüfen verschiedene mögliche Abläufe.

Die Polizei nahm Personalien von mehreren Jagdteilnehmern auf. Für die Ermittlungen wurden mehrere Schusswaffen sichergestellt. Nach BILD-Informationen soll es sich um sechs Schusswaffen handeln.

Weiterer Zwischenfall

Bei einer sogenannten Drückjagd wird das Wild durch langsam gehende Treiber aufgescheucht. Der Todesfall des 48‑Jährigen war nicht der einzige Zwischenfall während der Jagd. Ein 29-jähriger Jäger wurde von einem Wildschwein angegriffen und schwer verletzt. Der Mann wird in einem Krankenhaus versorgt. Augenzeugen der Vorfälle wurden von Notfallseelsorgern betreut.

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