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Razzia im Hochhaus „Weißer Riese“ in Kiel! Jetzt müssen alle zum DNA-Test

Razzia im Hochhaus „Weißer Riese“ in Kiel! Jetzt müssen alle zum DNA-Test
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Kiel – Großeinsatz am Morgen: Heute um 6 Uhr stürmte die Polizei den berüchtigten „Weißen Riesen“ in Kiel. Nach BILD-Informationen sind 200 Beamte in dem Hochhaus im Brennpunkt-Viertel Mettenhof im Einsatz. Auf 22 Etagen gibt es 242 Wohnungen – die Ermittler klingeln an jeder einzelnen Tür. Alle Bewohner müssen einen DNA-Test abgeben.

Der Grund für die Razzia: Aus einer der Wohnungen flog am 2. Juni kurz nach Mitternacht ein kiloschweres Stück einer Gehwegplatte auf einen Polizeiwagen. Der Betonbrocken durchschlug die Frontscheibe und verletzte eine Polizistin (25) an Hand und Sprunggelenk so schwer, dass sie bis heute dienstunfähig ist.

Ermittler gehen von versuchtem Mord aus

Die Ermittler gehen von versuchtem Mord aus. Doch aus welcher Wohnung kam der Wurf? Obwohl die Staatsanwaltschaft 1000 Euro für Hinweise auf den Täter aussetzte, schweigen die Bewohner bislang – und ein ganzes Hochhaus steht unter Verdacht.

Der „Weiße Riese“ ist ein markantes Wohnhochhaus am Kurt-Schumacher-Platz in Kiel. Seit 2014 gehört es dem börsennotierten Wohnimmobilienunternehmen Grand City Properties. Mit 85 Metern ist es das höchste Wohngebäude der Stadt. Baubeginn war 1968, die ersten Bewohner zogen 1971 ein.

Polizei rückt regelmäßig aus

In den vergangenen Jahrzehnten geriet das Gebäude jedoch häufig wegen sozialer Probleme und des baulichen Zustands in die Schlagzeilen. Die „Kieler Nachrichten“ beschrieben das Hochhaus schon vor Jahren als „heruntergekommen“. Auch die Polizei rückt regelmäßig zum „Weißen Riesen“ aus. Sprecherin Stephanie Lage zu BILD: „2025 gab es 107 Polizeieinsätze in dem Haus.“

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