Washington – US-Präsident Donald Trump (80) braucht nach dem Blitz-Ende von Sprecherin Katie Zacharia (41) ein frisches Gesicht im Weißen Haus. Plötzlich fällt für den derzeit freien Top-Job in Washington ein spektakulärer Name: Nicki Minaj (43)! Und die Rapperin hat offenbar sogar schon eine Art Bewerbungsgespräch hinter sich. In der Air Force One! PR‑Gag – oder der nächste unerwartete Move des mächtigsten Mannes der Welt?
Steven Cheung (44), Kommunikationsdirektor von Trump, veröffentlichte auf X ein Video mit Minaj. Beide sitzen sich an Bord von Trumps Präsidenten-Jumbo am Schreibtisch gegenüber, ganz so als würde ein Bewerbungsgespräch laufen. Dazu schreibt der Top-Berater: „Meine Damen und Herren, ich glaube, wir haben vielleicht die neue Pressesprecherin des Weißen Hauses gefunden!“
Und sogar der offizielle Account des Weißen Hauses (5,3 Mio. Follower) spielte mit und reagierte auf den Vorschlag mit einem vielsagenden Augen-Emoji.
Nur ein Scherz? Wahrscheinlich. Doch dahinter steckt eine ziemlich ernsthafte politische Liebesgeschichte. Denn Minaj zeigt inzwischen ganz offen ihre Begeisterung für Trump. In dem Video aus der Präsidentenmaschine sitzt sie Cheung gegenüber und beantwortet Fragen über Trump und seine Politik. Über Trump sagt sie: „Wir haben einen Präsidenten, der zunächst einmal Wirtschaft versteht.“
Auch seine Außenpolitik feiert Minaj. Trump sei „sehr hartnäckig“. Er sage anderen Ländern, „was wir brauchen, nicht was sie brauchen.“ Dann wird Minaj noch deutlicher: Amerika bezahle andere Staaten nicht länger dafür, ihnen „in den Arsch zu kriechen“. Drastische Töne eines Rap-Megastars, die Trump gefallen dürften.
„Queen of Rap“ liebt US-Präsident Trump
Minaj flog mit Trump in der Air Force One nach Michigan und trat dort anschließend mit ihm bei einer Wahlkampfveranstaltung der Republikaner auf. Trump kann vor den wichtigen Zwischenwahlen kommende Woche jede Unterstützung gebrauchen. Seine Umfragewerte sind miserabel, eine Schlappe würde massiv an seinem Ego kratzen.
Minaj ließ in Michigan keinen Zweifel daran, auf welcher Seite sie steht. „Präsident Trump, es ist jedes Mal eine Ehre, an Ihrer Seite zu stehen“, sagte sie. Dann folgte ein bemerkenswertes Treueversprechen: „Ich werde Sie für immer und ewig unterstützen.“ Und Minaj wurde sogar persönlich: „Ich liebe ihn so sehr.“ Sie bezeichnete sich selbst als Trumps „Fan Nummer eins“. Die Zuneigung beruht offenbar auf Gegenseitigkeit. Trump nannte Minaj die „Queen of Rap“ und einen „sehr besonderen Menschen“.
Vom Rap-Star zum Trump-Fan
Minaj heißt mit bürgerlichem Namen Onika Tanya Maraj. Sie wurde 1982 in Trinidad und Tobago geboren und wuchs später in New York auf.
Mit ihrem Debütalbum „Pink Friday“ gelang ihr der internationale Durchbruch. Inzwischen gehört Minaj zu den bekanntesten Rapperinnen der Welt. Und sie mischt sich immer stärker in die Politik ein. Und jetzt also Pressesprecherin im Weißen Haus? Der Vorschlag dürfte vor allem ein augenzwinkernder PR-Coup aus Trumps Umfeld sein. Aber so ganz genau weiß man das bei Trump nie. Angewiesen ist Minaj auf den Job jedenfalls nicht: Ihr Privatvermögen wird auf mehr als 150 Millionen Dollar geschätzt.