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Rafael van der Vaart packt über Heiratsantrag per SMS und Sylvie Meis aus

Rafael van der Vaart packt über Heiratsantrag per SMS und Sylvie Meis aus
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Früher hatte er die schillerndste Spielerfrau der Bundesliga, heute ist er selbst „Spielerin-Mann“: Rafael van der Vaart (43) spricht im BILD-Podcast „Phrasenmäher“ über sein neues Leben mit der Weltklasse-Handballerin Estavana Polman (34), seine Beziehung zu Ex-Frau Sylvie (48) und den Länderspiel-Kracher zwischen Deutschland und Holland in Amsterdam.

Van der Vaart verrät...

  • Dass er seine Freundin schon in der ersten SMS fragte, ob sie ihn heiraten will!

Wie hat er Estavana kennengelernt? Rafa: „Ich habe sie im Fernsehen in einem Interview gesehen und dachte sofort: Wow! Hübsch! Dann habe ich ihren Namen gegoogelt und gesehen: Okay, neun Jahre jünger – ist auch nicht so schlecht (lacht). Und dann habe ich einen Sport-Journalisten, den wir beide kennen, gefragt, ob er mir ihre Nummer geben würde. Estavana hat damals in Dänemark gewohnt und sagte: ‚Okay, du kannst sie ihm geben, aber du musst mir schon was richtig Gutes schreiben.‘ Ich habe ihr dann geschrieben: ‚Willst du mich heiraten?' Und eine Woche später kam sie in Sevilla vorbei und wir hatten ein super Wochenende.“

  • Warum sie jetzt nicht heiraten?

„Estavana hat mir gesagt: ‚Man heiratet nur einmal im Leben und das hast du verkackt. Pech!‘ (lacht). Die Kinder würden aber gern, dass wir heiraten. Auch Damian.“

  • Ob sie einen Jungen oder ein Mädchen bekommen?

Estavana und Rafael erwarten nach Tochter Jesslyn (9) ihr zweites gemeinsames Kind: „Wir bekommen einen Jungen und sind sehr happy.“ Nach dem Karriere-Ende hat es sofort geklappt. Er lacht: „Ein Schuss – und direkt Tor, das ging ganz einfach (lacht).“

  • Wie glücklich er auf einer Skala von 1 bis 10 heute ist?

„Ich sage immer eine 9, damit das Beste noch nicht erreicht ist. Aber ich bin viel näher an einer 10 als 8.“

  • Ob es ein Vorteil ist, dass Estavana auch Profi-Sportlerin war?

„Ja, wir verstehen einander genau. Ich habe jetzt schon vor sieben, acht Jahren meine Karriere beendet und kann ihr jetzt gut helfen, ins neue Leben zu finden. Sie ist eine Top-Frau, eine Top-Mutter und macht es sehr, sehr gut.“

  • Sein neues Leben als Spielerin-Mann:

In den letzten Jahren hat Rafael seine Freundin überall hinbegleitet und sich um die Familie gekümmert. Erst in Dänemark, die letzten dreieinhalb Jahre in Bukarest: „Ich bin jetzt Spielerin-Mann“, lacht er. „Und das macht mich sehr glücklich. Wenn Estavana zweimal Training hatte, bin ich morgens früh aufgestanden, habe Frühstück für alle gemacht. Ich kann mittlerweile auch sehr gut kochen und mache das gern. Mein bestes Gericht ist eine surinamische Pasta mit Hack und meiner Spezial-Soße – das lieben alle.“

  • Ob er Haushaltsgeld oder eine Belohnung von Estavana bekommt?

„Ja, aber nicht mit Geld (lacht).“

  • Was ihn heute so glücklich macht wie ein Tor im Volkspark früher?

„Ich finde das Leben heute schöner und kann auch mehr genießen. Aber dieses Gefühl, vor 57.000 Leuten in Hamburg oder im ausverkauften Bernabeu in Madrid ein Tor zu schießen und dann für ein paar Sekunden zu denken, dass man der Beste der Welt ist – das kann man nicht ersetzen.“

  • Früher galten er und seine Ex-Frau Sylvie (von 2005 bis 2013 verheiratet) als Holland-Beckhams. Fühlt er sich als Spielerin-Mann ohne Glanz, Glamour und Schlagzeilen heute wohler?

„Ja, das stimmt. Glitzer und Glamour brauche ich nicht. Ich habe das alles auch damals nicht gebraucht, aber es gehörte dazu. Ich habe dadurch auch viel gelernt und es gehört zu meinem Leben, aber heute bin ich überglücklich, das nicht mehr zu haben. Ich bin jetzt 43 und habe gemerkt: Diese Ruhe zu haben, fühlt sich viel besser an als das Blitzlichtgewitter. Dieses Leben finde ich viel schöner.“

  • Sylvie fragt Rafael im Podcast, wann er am stolzesten auf ihren gemeinsamen Sohn Damian war?

„Es gibt unglaublich viele Momente. Da wir aber gerade über Sylvie reden, denke ich: Wie Damian mit der ganzen Situation der Trennung umgegangen ist, wie er jetzt mit Estavana umgeht und auch Estavana und Sylvie sehr gut miteinander umgehen – dass wir das alle so zusammen hingekriegt haben und Damian bei meinen Eltern wohnt und wie er mit seiner kleinen Schwester umgeht, ist unfassbar schön. Er liebt es, etwas mit Jesslyn zu machen und sie zum Bowling abzuholen oder so. Das macht mich sehr stolz.“

  • Und wie ist das Verhältnis zu Sylvie?

„Gut! Damian ist jetzt 20 und braucht nicht mehr so viel von uns, aber sie kann auch immer vorbeikommen. Das ist alles gut so.“

  • Ob Damian, der bei Ajax Amsterdam in der zweiten Mannschaft als zentraler Mittelfeldspieler spielt, eher Deutschland oder Holland helfen könnte?

„Deutschland! Wobei – nein, eher Holland. Damian ist in vielen Dingen typisch deutsch. Wenn um 12 Uhr Treffen ist, ist er um 11 Uhr da. Sein rechter Fuß ist fast besser als mein linker damals, er kann fast so schießen wie David Beckham. Aber sein linker Fuß ist so schlecht wie mein rechter damals.“

  • Ob er Damian zutraut, Profi zu werden?

„Das ist ein langer Weg und er ist einen anderen gegangen als ich damals. Ich kam als kleiner Junge in die Ajax-Schule. Er hat erst später voll losgelegt. Die Konkurrenz bei Ajax ist groß. Ich glaube, er braucht einen Zwischenschritt und hoffe, dass er den im Winter machen kann. Er hat eine super Mentalität. Es ist für ihn nicht leicht mit dem Namen, weil alle fragen: ‚Ist er so gut wie Rafael?‘ Aber das ist ihm ziemlich egal – und das ist richtig so.“

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