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Präsident Iliyan Filipov von Fußball-Erstligist Botev Plovdiv erschossen

Präsident Iliyan Filipov von Fußball-Erstligist Botev Plovdiv erschossen
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Schreckliche Nachricht aus Bulgarien! Iliyan Filipov (49), Präsident des bulgarischen Erstligisten Botev Plovdiv, wurde in der Nacht auf Mittwoch gegen 1 Uhr auf seinem Grundstück in Plovdiv erschossen. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Laut einer Mitteilung der Regionaldirektion Plovdiv des Innenministeriums ging gegen 1 Uhr nachts die Meldung über einen erschossenen Mann in einem Wohngebiet von Plovdiv ein. Am Tatort fanden die eintreffenden Polizisten den Mann dann tot vor. Laut den Behörden gibt es aktuell keinerlei Hinweise darauf, dass Filipov zuvor bedroht wurde.

Polizei in Plovdiv hat Ermittlungen eingeleitet

Die Polizei sperrte den Bereich um den Tatort großräumig ab. Der Verkehr auf mehreren Straßen wurde eingeschränkt. Berichten zufolge waren in den frühen Morgenstunden alle Ausfahrten von Plovdiv gesperrt. Es wurden Ermittlungen wegen des schweren Verbrechens eingeleitet. Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind bislang noch unklar.

Nach der traurigen Nachricht hat der bulgarische Klub mit einem Statement reagiert. Auf Instagram schreibt der Verein: „Der FFC Botev Plovdiv drückt seine tiefe Trauer über den tragischen Tod des Vereinspräsidenten Ilian Filipov aus. Die Vereinsführung, die Spieler und die Mitarbeiter des Vereins sprechen seiner Familie, seinen Angehörigen und Freunden ihr aufrichtiges Beileid aus. Iliyan Filipov wird für immer Teil der Geschichte von Botev Plovdiv bleiben. Sein Beitrag zur Rettung des Vereins im Sommer 2025 und sein Engagement für die „gelb-schwarze“ Idee werden von allen in unserer Familie in Erinnerung bleiben.“

Filipov rettete Plovdiv im Sommer 2025 vor Insolvenz

Filipov, Gründer und Eigentümer des bulgarischen Transport- und Bauunternehmens PIMK, hatte Botev Plovdiv im Sommer 2025 übernommen und in kürzester Zeit aus einer schweren Finanzkrise befreit. Mit einem Defizit von 3,5 Mio. Euro stand der Traditionsklub kurz vor dem Bankrott. Dank Filipovs Engagement konnte der Klub finanziell konsolidiert werden. Zudem wurde unter seiner Leitung auch die Renovierung des Hristo-Botev-Stadions, unter Fans als Kolezha bekannt, vorangetrieben, was ihn in Plovdiv populär machte.

Plovdiv: „Sein Name wird in Erinnerung bleiben“

Sein Klub schreibt weiter: „Sein Name wird mit goldenen Lettern für die Nachwelt in Erinnerung bleiben, dank der erfolgreichen Fertigstellung des Umbaus des „Hristo-Botev“-Stadions, das dadurch zur modernsten Sportanlage Bulgariens wurde. In dieser schweren Zeit stehen wir alle seiner Familie, seinen Angehörigen und Freunden zur Seite.“

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