New Jersey – Diese Aussagen wenige Augenblicke vor dem Start des WM-Finals zwischen Spanien und Argentinien lassen aufhorchen.
Am ZDF-Mikro erklärt TV-Experte Per Mertesacker (41) auf Nachfrage von Moderator Jochen Breyer (43), dass er aktuell Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund führe. Dabei geht es um die Nachfolge von Geschäftsführer Andreas Rettig (63), der seinen Vertrag zum Jahresende nicht verlängern wird.
DFB: Weltmeister Per Mertesacker bestätigt Verhandlungen mit DFB
Per Mertesacker: „Man muss dem DFB eins lassen. Der Kontakt zu mir ist nie abgerissen. In der letzten Woche ist nochmal ein bisschen Dynamik reingekommen. Wir unterhalten uns sozusagen. Aber da gibt es noch nichts zu verkünden. Natürlich ist die Priorität erstmal bei Jürgen Klopp und dann schauen wir, was mit meiner Person passiert.“
Bereits Anfang Juli hatte Mertesacker erklärt, grundsätzlich bereit zu sein, um für den Verband zu arbeiten. „Dafür stehe ich natürlich zur Verfügung“, sagt der 41-Jährige. Der frühere Innenverteidiger leitete bis zu diesem Sommer die Nachwuchsakademie des FC Arsenal, wo er seine aktive Karriere beendet hatte. Heißt also: Mertesacker weiß, wie man Talente ausbildet und fördert.
Bereits 2022 wurde Mertesacker neben Weltmeister-Kollege Sami Khedira (39) als möglicher Nachfolger für Oliver Bierhoff (58) gehandelt, der seinen Posten als Direktor der Nationalmannschaft nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Katar räumen musste. Damals fanden beide Parteien nicht zueinander. Der DFB entschied sich daher für eine Neuausrichtung. Andreas Rettig wurde 2023 Geschäftsführer Sport beim DFB, Rudi Völler (66) der Sportdirektor.
Nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale und dem Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann steht der DFB vor einem Umbruch. Mit Jürgen Klopp (59) steht ein neuer Bundestrainer bereit. Folgt ihm nun bald Per Mertesacker als sein künftiger Chef?