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Pegasus-Piloten biegen auf Frankfurter Startbahn falsch ab

Pegasus-Piloten biegen auf Frankfurter Startbahn falsch ab
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Frankfurt – Zwei Piloten der türkischen Pegasus-Airline haben in Frankfurt einen Sicherheitsvorfall ausgelöst. Sie bogen mit ihrem Airbus auf der Startbahn falsch ab und beschleunigten. Fluglotsen bemerkten den gefährlichen Fehler. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde eingeschaltet.

Der Airbus A321 hatte eine Freigabe für einen Start in südlicher Richtung auf der Startbahn 18 des Frankfurter Flughafens. Doch an der zugewiesenen Auffahrt bogen die Piloten falsch ab. Schlimmer noch: Die Piloten bemerkten ihren Fehler nicht und beschleunigten die Maschine. Das berichtet das auf Zwischenfälle spezialisierte Portal The Aviation Herald. Pegasus selbst widerspricht dem jedoch.

Fluglotsen brechen Start ab

Bei rund 65 km/h wurde die Fahrt auf der Startbahn abgebrochen. Fluglotsen bemerkten die Irrfahrt des Airbus und alarmierten die Piloten noch vor dem Abheben. Die Maschine mit der Flugnummer PC996 war am Dienstag auf dem Weg nach Istanbul.

Flugsicherung: „Wirklich außergewöhnlich“

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) bestätigte den Vorfall. Die Fluglotsen hätten „das natürlich sofort gesehen“ und die Piloten anschließend von der Piste navigiert, berichtet hessenschau.de. Eine akute Gefahr bestand nach Angaben der Flugsicherung allerdings nicht. Alles sei rechtzeitig unter Kontrolle gewesen.

Pegasus widerspricht der Darstellung

Die Fluggesellschaft bestätigte zwar den Pilotenfehler, schilderte einen entscheidenden Teil des Vorfalls aber anders. Die Airline betonte ausdrücklich, dass es keinen Startversuch in die falsche Richtung gegeben habe.

Sieben Minuten später hob die Maschine ab

Der Vorfall verzögerte den Abflug nur kurz. Die Piloten wurden von der Startbahn navigiert und fuhren anschließend erneut auf die Piste, diesmal in die richtige Richtung. Sieben Minuten nach dem Vorfall startete der Airbus Richtung Istanbul. Für die Behörden war die Sache damit noch nicht erledigt. Die Deutsche Flugsicherung meldete den Vorfall der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU).

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