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Oma vergiftet sich, ihre Tochter und vier Enkel

Oma vergiftet sich, ihre Tochter und vier Enkel
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Mechanicville (USA) – Für viele Kinder ist die Oma wie eine zweite Mama: Sie backt Apfelkuchen, tröstet und hat immer Zeit für eine Runde Memory. Doch in Mechanicville im US-Bundesstaat New York soll ausgerechnet eine Großmutter ihre eigene Familie getötet haben. Nach Angaben der Ermittler soll Amy Steadman (64) ihre Tochter, ihre vier Enkel und anschließend sich selbst vergiftet haben.

Als die Polizei die Wohnung der 64-Jährigen betrat, fand sie sechs Leichen. Die Toten hatten dort seit mindestens zwei Wochen gelegen. Die Cops machten den Fund bereits am 23. Juni, sind jetzt mit Informationen zu dem Fall an die Öffentlichkeit gegangen.

Demnach sind die Toten alle Teil einer Familie. Neben der Großmutter starben ihre Tochter Sarah Myers (44) und deren vier Kinder Harper (13), Hudson (11) sowie die Zwillinge Gavin und Gracelynn Harmon (beide 10). In der Wohnung des Apartmentkomplexes entdeckten die Ermittler außerdem zahlreiche Beweise dafür, dass die 64-Jährige ihre Familie getötet hat.

Polizei fand zahlreiche Medikamente am Tatort

Auf einer Pressekonferenz sprach Polizeichef William Rabbitt von einer „vorsätzlichen Vergiftung“ durch haufenweise rezeptfreie und verschreibungspflichtige Medikamente. Offenbar gab es auch einen Abschiedsbrief. Rabbitt: Gefunden wurden auch „eine handschriftliche Notiz und andere Indizien, die stark darauf hindeuten, dass Amy Steadman in die Todesfälle verwickelt war“.

Mögliches Motiv: Ein Sorgerechtsstreit mit dem Vater der Kinder, dem ein Richter laut „People“-Magazin kürzlich ein 60-tägiges Besuchsrecht eingeräumt hatte. Wollte die Großmutter verhindern, dass ihrer Tochter die Kinder weggenommen werden? Der Nachruf auf sie verzichtet auf jegliche Höflichkeiten. In dem Zweizeiler heißt es lediglich: „Amy J. Steadman, 64, verstarb am Dienstag, dem 23. Juni 2026. Auf Wunsch der Familie fand die Trauerfeier im engsten Familienkreis statt.“ Der Nachruf auf Sarah Myers ist wesentlich länger und liebevoller. Die „hingebungsvolle Mutter“ habe sich immer „mit größter Hingabe und Liebe“ um ihre vier Kinder gekümmert.

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