Berlin – Beben im INSA-Politikerranking! Während ganz oben drei Namen wie festbetoniert wirken, herrscht dahinter Bewegung: Aufsteiger, Abstürze – und für einen AfD-Star endet der plötzliche Höhenflug.
Boris Pistorius (66, SPD) bleibt unangefochten auf Platz eins. Dahinter verteidigt Cem Özdemir (60, Grüne) Rang zwei und Hendrik Wüst (50, CDU) Platz drei. Doch dahinter beginnt das große Gerangel um Macht, Einfluss und Sympathien.
Söder und Kubicki jetzt vor Weidel
Markus Söder (59, CSU) schiebt sich von Platz fünf auf vier vor und verdrängt ausgerechnet AfD-Chefin Alice Weidel (47), die zwei Plätze verliert und auf Rang sechs abrutscht. Auch FDP-Routinier Wolfgang Kubicki (74) kann jubeln: Er klettert von Platz sechs auf fünf.
Zu den größten Gewinnern zählt Alexander Dobrindt (56, CSU). Der Bundesinnenminister macht einen Satz von Platz zehn auf sieben – der stärkste Aufstieg der Woche. Ebenfalls im Höhenrausch: Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek (38), die gleich drei Plätze gutmacht und erstmals in die Top Ten stürmt.
Chrupalla verliert acht Plätze
Die krasseste Klatsche kassiert allerdings AfD-Chef Tino Chrupalla (51). Nach seinem Höhenflug in der Vorwoche folgt der Absturz: Acht Plätze verloren – von Rang neun auf Platz 17. Kaum einer verliert derzeit mehr Plätze. Allerdings ist das Mittelfeld des Rankings sehr nah beieinander. Auch Sahra Wagenknecht (56, BSW) muss Federn lassen und rutscht von Platz acht auf neun ab. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann (48) und Grünen-Chefin Franziska Brantner (46) verlieren ebenfalls Terrain.
Und ganz unten? Da herrscht Stillstand – allerdings auf denkbar niedrigem Niveau. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (52, CDU) bleibt Vorletzte auf Platz 18, Jens Spahn (46, CDU) hält Rang 19. Schlusslicht bleibt erneut Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU). Für den Regierungschef ist das Ranking weiter eine Blamage: Während andere um Plätze kämpfen, klebt er weiter am Tabellenende.