Grand Island – Donald Trump (80) stürzt sich mit voller Wucht in den Wahlkampf um die Kongress-Zwischenwahlen (3.11.) – und einige seiner Aussagen sorgen für Empörung! Bei einem Auftritt im US-Bundesstaat Nebraska verteidigte Trump erneut den Iran-Krieg. Das Mullah-Regime habe bei der Entwicklung von Atombomben gestoppt werden müssen. Denn solche Waffen könnten auch gegen US-Städte eingesetzt werden, warnte der Präsident.
Doch dann holte Trump zu einem üblen Seitenhieb gegen zwei Metropolen in Kalifornien aus: „Die können eine ganze Stadt vernichten“, erklärte er – und schob einen makabren Spruch nach: „Lasst sie doch Los Angeles zerstören. Lasst sie doch San Diego vernichten!“
Kritik an Trump: Polemik „verrückt und gefährlich“
Trump wollte argumentieren, dass höhere Benzinpreise ein „kleiner Preis“ für die Sicherheit der USA und der Welt seien. Die Reaktion auf seine Fantasien über L.A. und San Diego im nuklearen Höllenfeuer kam prompt und heftig. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom (58), der 2028 als möglicher Präsidentschaftskandidat gilt, nannte Trumps Polemik „verrückt und gefährlich“. Er warf dem Republikaner vor, einen Angriff auf Millionen Menschen zu verharmlosen. Los-Angeles-Bürgermeisterin Karen Bass (73) sprach von „verantwortungslosen Aussagen“.
Trump als „Wahlhelfer“ für Republikaner
Trump reiste als „Wahlhelfer“ nach Nebraska, weil dort ein republikanischer Senatssitz wackelt. Den Auftritt nutzte er neben seinen Atom-Sprüchen auch, um sich öffentlich bei seiner treuen Assistentin Natalie Harp (35) zu bedanken. Sie brachte ihm eine Exekutivverordnung zum Unterschreiben auf die Bühne. Darin wird der steuerfreie Verkauf von rot eingefärbtem Diesel ausgeweitet – eine weitere Notmaßnahme gegen die für Trump politisch schädlichen hohen Spritpreise. Trump verglich Harp anschließend mit einem Model aus der TV-Hitshow „The Price Is Right“. Es sollte wohl ein Kompliment sein.
Neuer Auftritt von Trumps Assistentin
Harp ist fast ständig an seiner Seite zu finden. Das sorgt in Washington immer wieder für Getuschel. Laut Insidern soll First Lady Melania Trump (56) über die dauernden Schlagzeilen pikiert sein. Trump und sein Team verteidigen die 35-Jährige dagegen als eine der loyalsten und am härtesten arbeitenden Mitarbeiterinnen. Eine „perfekte Person“, lobte er.
Diesmal hatte sein Team allerdings genug damit zu tun, Trumps Aussagen zu Los Angeles und San Diego zu entschärfen. Der demokratische Gouverneurskandidat Xavier Becerra brachte die Kritik auf den Punkt: Die Millionen Einwohner der beiden Regionen seien kein „kleiner Preis“.