Schluss, Aus, Ende! Harold Kreis (67) ist nach BILD-Informationen nicht mehr Bundestrainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. Das entschied die Führung des Deutschen Eishockey Bundes (DEB).
Nach BILD-Infos soll es sich um eine einvernehmliche Trennung handeln. Der Vertrag von Kreis lief ursprünglich noch bis zur Heim-WM 2027. Der Deutsch-Kanadier hatte das Amt des Bundestrainers 2023 übernommen.
Damit zogen der DEB und Kreis die Konsequenzen aus dem schwachen Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der jüngsten WM. Das Kreis-Team qualifizierte sich nicht für die K.o.-Runde, stattdessen reichte es gerade noch für Siege gegen Eiszwerge wie England, Ungarn und die Ösis.
Der Absturz des DEB-Teams
Was für ein Absturz! Noch 2023 stand Deutschland im WM-Finale und hatte unter Kreis Silber geholt (2:5 im Finale gegen Kanada). Bei den letzten beiden WM-Turnieren schaffte er es mit der Mannschaft nicht mehr ins Viertelfinale. Die gleiche Ernüchterung bei Olympia 2026 in Mailand, wo unsere Silber-Helden von 2018 mit allen NHL-Stars um Leon Draisaitl (30, Edmonton) früh im Viertelfinale (2:6 gegen die Slowakei) scheiterten.
Sportchef Christian Künast (54) hatte zuletzt noch ausweichend auf die Trainerfrage geantwortet: „Wie in jedem Jahr machen wir eine Analyse. Bevor wir nicht analysiert haben, brauche ich diese Frage nicht zu beantworten.“
Mit dem Kreis-Aus ist die Frage jetzt beantwortet.