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Nach Sturzflut in Laos: 7 Goldsucher in Höhle eingeschlossen

Nach Sturzflut in Laos: 7 Goldsucher in Höhle eingeschlossen
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Vientiane (Laos) – Das Wasser steigt unaufhaltsam, jede Minute zählt! In Laos sitzen sieben Goldsucher seit Tagen in einer überfluteten Höhle fest. Retter kämpfen unter extremen Bedingungen gegen die Zeit – doch ob die Männer überhaupt noch leben, ist völlig unklar.

Die Männer waren am 19. Mai in der Provinz Xaisomboun (Laos) in das abgelegene Höhlensystem geklettert, um dort nach Gold zu suchen. Doch heftige Regenfälle lösten plötzlich Sturzfluten aus. Wassermassen, Schlamm und Geröll versperrten den Ausgang.

Ein Goldsucher konnte sich retten

Nach Angaben der Rettungskräfte konnte sich nur ein Mitglied der Gruppe rechtzeitig ins Freie retten und Hilfe holen. Von den anderen fehlt seitdem jede Spur. Wie es den Eingeschlossenen geht und ob sie überhaupt noch leben - unklar.

Taucher versuchen verzweifelt, sich durch die engen und komplett überfluteten Tunnel vorzukämpfen. Doch der Einsatz wird immer gefährlicher: Wegen anhaltender Regenfälle steigt der Wasserstand weiter an, dazu drohen ständig Fels- und Erdrutsche. Die Höhle reicht laut Behörden über mehrere Ebenen tief unter die Erde. Laut Rettungskräften wird die schmale Höhle immer wieder von Dorfbewohnern aufgesucht, obwohl Behörden wegen der gefährlichen Bedingungen bereits mehrfach vor dem Betreten gewarnt hatten.

Dorfbewohner hielten Unglück zunächst geheim

Wie das Nachrichtenportal „Laotian Times“ berichtet, hielten Bewohner das Unglück zunächst geheim – offenbar aus Angst vor Ärger mit den Behörden. Erst nachdem mehrere Rettungsversuche gescheitert waren, schickte ein Dorfbewohner ein Video an einen lokalen Influencer. Der veröffentlichte die dramatischen Aufnahmen samt Hilferuf im Netz – kurz darauf rückten Rettungskräfte, Soldaten und Sanitäter an. Seit Sonntag unterstützen nun auch erfahrene Höhlenretter aus Thailand und auch ein finnischer Rettungstaucher die Suche nach den Vermissten.

Erinnerungen an Rettung aus Tham-Luang-Höhle

Die Beteiligung der thailändischen Spezialkräfte weckt Erinnerungen an die spektakuläre „Wild Boars“-Rettung im Jahr 2018. Damals waren zwölf Jugendliche und ihr Fußballtrainer nach 18 Tagen lebend aus einer überfluteten Höhle in Thailand gerettet worden. Die dramatische Aktion sorgte weltweit für Schlagzeilen.

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