Jerusalem – Die israelische Armee hat nach Berichten aus Telegram-Kanälen Raketenstarts aus dem Iran in Richtung Israel registriert. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz, die Bevölkerung solle den Anweisungen des Heimatschutzkommandos folgen.
Belastbare Angaben zur Zahl der Raketen, zu möglichen Einschlägen, Schäden oder Opfern lagen zunächst nicht vor. Unklar war auch, ob es sich um eine neue Angriffswelle oder um eine noch nicht bestätigte Meldung aus der laufenden Lage handelt.
Wie der Journalist Emanuel Fabian berichtet, hat die israelische Armee (IDF) inzwischen einen weiteren iranischen Angriff mit ballistischen Raketen auf Nordisrael erkannt. Die Sirenen sollen in den kommenden Minuten heulen. Kurz zuvor fing die Armee nach eigenen Angaben zwei iranische Raketen ab, die auf den Norden Israels zielten.
Schulen landesweit geschlossen
Als Reaktion verschärfte das Heimatschutzkommando die Richtlinien im ganzen Land. Schulen bleiben landesweit geschlossen, sämtliche Bildungsangebote sind untersagt. Versammlungen sind im Freien auf 200 Menschen begrenzt, in geschlossenen Räumen auf 500 Personen.
Die letzten direkt belegbaren Raketenangriffe aus dem Iran auf Israel liegen zwei Monate zurück. In der Nacht vom 7. auf den 8. April feuerte Iran nach Berichten der „Jerusalem Post“ zuletzt Raketen in Richtung Israel. Zuvor waren am 5. und 6. April iranische Raketenwellen auf Zentralisrael und den Raum Jerusalem gemeldet worden. Jüngere aus dem Iran gemeldete Angriffe richteten sich zuletzt gegen Golfstaaten oder andere regionale Ziele.
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