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München: Moldauer soll Rüstungsunternehmen KNDS ausspioniert haben

München: Moldauer soll Rüstungsunternehmen KNDS ausspioniert haben
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München – Festnahme in Bayern! Wegen mutmaßlicher Spionage mit einer Drohne bei einer deutschen Rüstungsfirma sitzt ein 37-jähriger Moldauer in München in Untersuchungshaft. Laut BILD-Informationen handelt es sich bei dem ausspionierten Unternehmen um KNDS Deutschland, das in der bayerischen Landeshauptstadt Panzer wie den Leopard 2, die Panzerhaubitze 2000 und den Puma baut.

Die Drohne sei am Mittwochabend im Bereich des Firmengeländes aufgetaucht, teilten die Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft in München mit. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung hätten Polizisten den mutmaßlichen Piloten noch am Mittwochabend in der Nähe des Tatorts festgenommen.

Der 37-Jährige wird laut Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft verdächtigt, die Drohne zu der Firma gesteuert zu haben, um sicherheitsrelevante Aufnahmen in Bezug auf die Landesverteidigung zu machen. Das Material habe er „an eine ausländische Stelle oder verbotene Vereinigung“ weitergeben wollen. Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht erließ einen Haftbefehl wegen Spionageverdachts.

Der Verdächtige ist laut BILD-Informationen in München gemeldet, hätte aber jederzeit die Möglichkeit, sich in sein Heimatland abzusetzen. Der Haftbefehl sei deshalb auch wegen unmittelbarer Fluchtgefahr erlassen worden. Es soll sich um einen sogenannten „Low-Level-Agenten“ handeln.

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