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Kreuzfahrt geht schief: Tausende wollten in die Karibik und landeten in Kanada

Kreuzfahrt geht schief: Tausende wollten in die Karibik und landeten in Kanada
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Badehose, Sonnencreme und Flip-Flops: Tausende Touristen einer Kreuzfahrt in den USA packten ihre Sachen für ein paar sonnige Tage auf den Bahamas. Doch statt in der Karibik landeten sie im kalten Kanada! Nur einen halben Tag vor dem Start der „Oasis of the Seas“ von der Reederei Royal Caribbean wurde die Route kurzfristig geändert. Der Grund: stürmisches Wetter.

Passagiere durften nicht von Bord

Mehr als 5000 Passagiere hatten die Kreuzfahrt ab dem 18. Oktober vom US-Bundesstaat New Jersey in Richtung der Bahamas gebucht. 7 Tage sollte sie dauern. Als die Passagiere die Nachricht von der Routenänderung erreichte, begann das hektische Umpacken. Statt über 25 Grad auf den Bahamas hieß es plötzlich: maximal 12 Grad in der Provinz Nova Scotia an der Atlantikküste im Osten Kanadas. Und es kam noch dicker: Den Touristen wurde mitgeteilt, dass sie im Hafen nicht von Bord gehen dürfen.

„Das ist ein Witz, oder?“

Dass Kreuzfahrten einen Halt auslassen oder die Route anpassen, ist nicht ungewöhnlich. Doch dass die Reise plötzlich in eine völlig andere Region geht, kommt selten vor. Entsprechend groß war der Unmut. Eine Passagierin aus New Jersey sagte gegenüber „CTV News“: „Mein Mann sagte zu mir: ‚Das ist ein Witz, oder?‘ Ich habe meine Wintermütze und Ohrenschützer dabei, aber meinen Schal habe ich vergessen.“

Auch in den sozialen Netzwerken sorgte der Fall für Aufregung. US-Schauspielerin Mikayla Iverson (31) machte ihrem Ärger in einem Instagram-Video Luft und sammelte damit schon über 1,4 Millionen Aufrufe. Iverson nahm das Video am Flughafen in Newark in New Jersey auf: „Nachdem wir gerade in Newark gelandet sind, wurde uns mitgeteilt, dass unsere Familienkreuzfahrt auf die Bahamas, die buchstäblich in zwölf Stunden losgeht, jetzt nach Nova Scotia führen soll?!? Und dass wir die ganze Woche das Schiff nicht verlassen dürfen. Wir haben dafür nicht die richtigen Klamotten dabei.“

Royal Caribbean entschädigte die Kunden mit Geld und Reisegutscheinen.

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