Sport

Klopp hielt Verletzung von Schlotterbeck zunächst für einen Scherz

Klopp hielt Verletzung von Schlotterbeck zunächst für einen Scherz
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

München – Immerhin zeigt diese Geschichte, dass die interne Stimmung im Klopp-Team auch nach der Griechenland-Pleite (0:1) immer noch bestens ist ...

Nico Schlotterbeck (26) verletzte sich im Abschlusstraining vor dem Spiel gegen Serbien, fällt mit einer Knöchel-Verletzung für die kommenden beiden Länderspiele gegen Serbien und in Griechenland aus, der BVB-Star musste abreisen.

Die Umstände der Schlotterbeck-Verletzung waren kurios: Es herrschte ausgelassene Stimmung beim Aufwärmen des Trainings in Herzogenaurach. Beim Slalom-Dribbel-Wettkampf gab es mehrere Durchgänge, alle vier Teams wollten gewinnen, es wurde gefeixt, gejohlt, angefeuert und bei den Gegnern genau hingeschaut, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Die Spieler mussten in verschiedenen Formen einen Parcours durchdribbeln, den Ball dann schnell an die eigenen Mitspieler weitergeben.

Als Schlotterbeck schon am Boden lag, wurde noch laut gelacht

Als Schlotterbeck dann in einem der letzten Durchgänge am Stangenmännchen hängen blieb und der Ball auf den Neben-Parcours rollte, johlten die anderen und machten Späße. Auch noch, als Schlotterbeck plötzlich hinfiel, sich abrollte und liegen blieb, wurde laut gelacht. BILD erfuhr: Sogar Bundestrainer Jürgen Klopp (59) und das Trainerteam hielt das Ganze erst für einen Scherz des Verteidigers! Hätte auch durchaus in die Woche gepasst, es gab Team-intern einige witzige Spielchen und Scherze, wie zum Beispiel die Worte, die Klopp und die Spieler bei Pressekonferenzen unterbringen mussten.

Anfangs ging nach der Schlotterbeck-Szene kaum einer hin, sogar Finn Jeltsch, der direkt neben Schlotterbeck stand, klatschte ihm zunächst lachend auf den Schenkel. Klopp trabte erst langsam dazu. Erst nach und nach merkten alle, dass es leider doch etwas Ernstes ist ...

Schlotterbeck war beim Versuch, den Ball schnell zurückzuholen, mit dem rechten Knöchel umgeknickt, das hatte aber zunächst kaum einer richtig gesehen. Noch auf dem Platz wurde er ein paar Minuten von Team-Doc Jochen Hahne untersucht. Danach ging er geknickt vom Platz – und ist nun erst mal raus. Klopp später: „Nico ist einfach umgeknickt, ohne Gegner- oder Mitspieler-Einfluss. Das war einfach unglücklich. Ich hoffe, dass es nicht so lange dauert.“

Vielleicht verpasst