Abwiegeln, abstreiten, wegreden: Bei Markus Lanz (57) ging es am Dienstagabend um das Thema „Islamismus“ und die zunehmende Radikalisierung von Muslimen.
Expertin Güner Balci (51), Integrationsbeauftragte von Berlin-Neukölln, zeigte sich vor allem alarmiert durch „junge Männer wie aus dem Mittelalter mit völlig überkommenen Geschlechterbildern“. Ihre Sorge: „Da ist das Patriarchat eingewandert. In den Schulen werden kleine Mädchen vor der Reise in die Heimat vor Zwangsverheiratung gewarnt.“ ARD-Reporter Sascha Adamek (58) schätzte sogar: „Eine Million Muslime sind anfällig für Radikalisierung“. Über die „Unterwanderung durch den Islam“ sagte der Experte drastisch: „Das Verrückte ist: Den Kampf gegen unsere eigene Freiheit finanzieren wir selbst!“
Grünen-Politikerin: „Ich bin nicht die Islampolizei!“
Die Bundestagsabgeordnete Lamya Kaddor (48, Grüne) bestätigte: „Ja, wir haben ein Problem mit Islamismus in Deutschland.“ Lanz wurde daraufhin deutlich kritischer: „Kinderehen, Ehrenmorde, Blutgeldzahlungen! Sie selbst mussten mitansehen, wie sich fünf Ihrer Schüler in NRW dem IS in Syrien angeschlossen haben.“ Doch Kaddor fand sogar eine von Lanz per Foto dokumentierte innige Umarmung einer grünen Spitzenpolitikerin mit einem bekannten Muslimbruder nur „irritierend“. Dass der Berliner Verfassungsschutz jetzt eindringlich vor der ständigen Unterwanderung durch islamistische Organisationen warnte, habe sie, so Kaddor, „sehr überrascht“. Aber „Ich bin nicht die Islampolizei!“
Journalistin Kohla Maryam Hübsch (45) beklagte zuletzt „eine zunehmende Entfremdung der Muslime von Deutschland“ und behauptete lächelnd: „Bei der letzten WM haben sich sehr viele Muslime ganz selbstverständlich hinter die deutsche Mannschaft gestellt. Jetzt sagen mir Leute: Ich will gar nicht, dass Deutschland gewinnt. Deutschland soll verlieren!“ Der radikale Islam sei, so behauptet Hübsch (mit Kopftuch), nur ein „Randphänomen, genau wie Zwangsverheiratungen und Paralleljustiz“. Denn „die überwältigende Mehrheit der Muslime in Deutschland sei friedliebend“. Über das Kopftuch für kleine Mädchen sagte sie: „Wir tragen es aus Liebe zu Gott.“ Kopftuchverbote für Kinder seien „nicht nachhaltig“, denn „wenn Sie das Betteln verbieten, schaffen Sie die Armut nicht ab.“
„Entfremdung der Muslime von Deutschland nimmt zu“
Journalistin Kohla Maryam Hübsch (45) beklagte zuletzt „eine zunehmende Entfremdung der Muslime von Deutschland“ und behauptete lächelnd: „Bei der letzten WM haben sich sehr viele Muslime ganz selbstverständlich hinter die deutsche Mannschaft gestellt. Jetzt sagen mir Leute: Ich will gar nicht, dass Deutschland gewinnt. Deutschland soll verlieren!“ Der radikale Islam sei, so behauptet Hübsch (mit Kopftuch), nur ein „Randphänomen, genau wie Zwangsverheiratungen und Paralleljustiz“. Denn „die überwältigende Mehrheit der Muslime in Deutschland sei friedliebend“. Über das Kopftuch für kleine Mädchen sagte sie: „Wir tragen es aus Liebe zu Gott.“ Kopftuchverbote für Kinder seien „nicht nachhaltig“, denn „wenn Sie das Betteln verbieten, schaffen Sie die Armut nicht ab.“
Lanz zum Schluss über ein Gespräch mit einem strengen Muslim, der seine vollverschleierte Frau meterweit hinter sich herlaufen ließ: „Wenn der dekadente Westen so furchtbar ist, warum gehst du dann nicht in ein so schönes Land wie Saudi-Arabien? Die Antwort: Da war ich schon, da haben sie uns rausgeschmissen.“